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Lashida

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1

Saturday, June 9th 2012, 2:31pm

SWToR: Das Verschwinden von Nick Denton

Einleitung
Der Char Nick Denton spielte für die SPHINX eine zentrale Rolle. Er war Firmengründer, CEO, Herr über die Finanzen und zentraler Ansprechpartner zugleich. Als der Spieler von Nick im März 2012 die Gilde verließ, bestand die Notwendigkeit, die Abwesenheit seines Chars im RP plausibel zu erklären. Gemeinsam einigten wir uns auf folgendes:

Nick Denton hat der SPHINX heimlich den Rücken gekehrt, und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einen Großteil der finanziellen Mittel der Firma mitgenommen. Vielleicht will er seine Pläne, mit einer Söldnerarmee nach Rattatak zurückzukehren, endlich umsetzen? Vielleicht lässt er es sich mit den Credits aber auch einfach nur irgendwo in der Galaxis gut gehen?

Eigentlich könnte man meinen, dass Nick Denton als Firmengründer mit den Geldern der SPHINX tun und lassen kann, was er will. Leider gehörten diese Gelder ursprünglich gar nicht ihm, sondern er wurde von dem Sith Darth Krayne damit ausgestattet, damit Nick für ihn eine Söldnertruppe aufbaut und unterhält (siehe Requiem - Die Gründung der SPHINX). Als Darth Krayne davon erfährt, ist dieser "not amused", und setzt seine Schülerin Daithara darauf an, die Sache zu Bereinigen...


Daraus enstanden die folgenden Stories und In-Game-Handlungen, die wir hier gesammelt präsentieren.
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Dawnwulf

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2

Saturday, June 9th 2012, 3:24pm

An Bord des imperialen Abfangjägers der Fury Klasse "Gravesinger"

Lady Daithara saß vor dem Holo Terminal ihres Schiffes, als das Hologramm eines imperialen Offiziers vor ihr aufleuchtete.

„Mein Lord, wir haben wie von Ihnen gewünscht alle bekannten Konten der SPHINX sperren lassen. Zusätzlich wurde die Lizenz der SPHINX auf Kopfgeldjagd ausgesetzt und der Firmeneintrag vorübergehend gelöscht!“

Daithara lehnte sich entspannt in ihrem Sessel zurück „Gut Captain! Ist den auch sicher gestellt, dass Rückfragen zu dieser Maßnahme auch die entsprechenden Antworten erhalten werden?“

„Ja Mylady!“

„Gut Captain, sehr gut! Und wie stellen Sie sicher, dass eine Nachfrage entsteht?“

Das Hologramm des imperialen Captains lächelte mit einer Spur von Heimtücke. „Wir haben zusätzlich mit der Kontensperrung noch einen großen Teil von Abbuchungen rückgängig machen lassen. Es handelte sich in erster Linie um die Begleichung von Rechnungen von Treibstoff und Ausrüstungsgegenständen, aber bei der Gesamthöhe der Kosten muss jemand schon eine ganze Menge Credits in die Hand nehmen, um die Schulden zu begleichen! Selbstverständlich haben wir keinen Zugriff auf etwaige geheime Konten, aber wir……“

Mit einer sachten Handbewegung von Daithara verstummte der Captain „Sie haben gute Arbeit geleistet Captain. Mir ist durchaus bewusst, dass es sicherlich auch illegale Konten gibt, aber durch das Verschwinden von Mister Denton, werden auch diese Konten für einen möglichen Nachfolger sehr wahrscheinlich nicht verfügbar sein! Egal wie, es wird sich jemand bei uns melden und dann werden Sie diese Person umgehend zu mir bringen!“

„Selbstverständlich mein Lord!“ Der Offizier salutierte und das Hologramm verschwand.

Darth Daithara erhob sich langsam und ging zur Brücke des Schiffs. „Nehmen Sie Kurs auf Dromund Kaas!“ sagte sie zu Ihrem Steuermann mit einem wissenden Lächeln.


Ursprünglich erstellt 04. April 2012
EXODUS
"There is a purpose for everything in the galaxy ...
... and a way to destroy it."


Lashida

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3

Saturday, June 9th 2012, 5:14pm

Tatooine, Mos Ila: Lashida Ry'lya

Es war wieder ein langer Tag mit Streifzügen durch das Wüstenmeer von Tatooine gewesen. Und wieder einmal war auf den Patrouillen nichts aufregendes passiert. Die Jawas und die Tusken mieden inzwischen die starke imperale Präsenz rund um das Basiscamp der Ausgrabungen. Ich kam gerade vom Landeplatz des Transporters, der mich vor Mos Ila abgesetzt hatte, und musste nur noch kurz in das Büro der SPHINX in Mos Ila. Danach würde ich endlich meinen wohlverdienten Feierabend antreten können.

Das Büro war verlassen, als ich es betrat. Beim Ablegen meiner Ausrüstung bemerkte ich das blinkende Licht am Holocom, das auf Anrufe in Abwesenheit hinwies. Laut der Anrufliste hatte unsere Geschäftsstelle auf Nar Shadda heute bereits mehrmals versucht, hier jemanden zu erreichen.

Eigentlich hatte ich jetzt auf ein geschäftliches Gespräch überhaupt keine Lust mehr, aber aus Pflichtbewusstsein stellte ich eine Verbindung zu unserer Geschäftsstelle auf Nar Shadda her. Eine Weile passierte gar nichts, und ich wollte schon auflegen, als eine blau schimmernde, verrauschte Figur über dem Holocom ins Leben sprang. Es war Leeta Odan, eine attraktive, junge grün-blaue Twi'lek, die Nick Denton vor drei Jahren für die Verwaltung angestellt hatte. Sie trug einen dezenten Geschäftsanzug, aber trotzdem war offensichtlich, aufgrund welcher "Qualifikationen" Nick sie ausgewählt hatte.

"Oh, hallo Miss Lashida.", flötete Leeta, "ich hatte gehofft, Nick zu erreichen.". Ich verkniff mir eine anzüglich-abwertende Bemerkung, und antwortete stattdessen: "Guten Abend Leeta. Es tut mir leid, aber den habe ich hier schon länger nicht mehr gesehen. Ich dachte, Sie wüssten, wo Nick sich herumtreibt?" Leeta erwiderte etwas pikiert: "Natürlich informierte mich Nick vor zwei Wochen persönlich, dass er auf einer längeren Mission unterwegs sein würde." Dann wurde ihr Tonfall ungewohnt besorgt: "Allerdings ist hier ein Problem aufgetaucht, das seiner Aufmerksamkeit bedarf. Leider antwortet Nick nicht auf meine Anrufe. Ich hatte die Hoffnung, dass er vielleicht zwischenzeitlich wieder auf Tatooine wäre."

Ich zuckte mit den Schultern. "Tjaaaa, Leeta, hier ist er nicht. Wenn es so dringend ist, dann rufen Sie doch bei Vash an. Er ist schließlich sein Stellvertreter." Leeta schüttelte den Kopf: "Selbstverständlich habe ich das bereits versucht, aber Mr. Kyral ist leider auch nicht zu erreichen, fürchte ich..." Sie liess den Satz ausklingen, und blickte mich untröstlich an. Ich seufzte übertrieben laut, hob kurz die Hände, und sagte: "Na schön. Zumindest anhören kann ich mir die Sache ja." Ich ließ mich theatralisch in einen der Stühle fallen: "Worum geht es denn?"

Leeta lächelte zufrieden, und berichtete: "Diese Woche wollte ich wie immer einige offene Firmenrechnungen begleichen. Allerdings wurden alle Überweisungen storniert und kamen zurück." Sie holte tief Luft, und fuhr fort: "Als ich bei unseren Banken anrief, erfuhr ich, dass unsere Konten gesperrt worden sind." Sie warf mir einen bedeutungsvollen Blick zu "Und zwar alle Konten bei allen fünf Banken. Auch auf die dort gelagerten Barmittel haben wir keinen Zugriff."

Ich zog eine Augenbraue hoch. Von den Finanzen der SPHINX hatte ich keine Ahnung, aber das klang definitiv ungewöhnlich und gar nicht gut. "In Ordnung, das ist sicherlich beunruhigend," erwiderte ich, "aber ich fürchte, dass ich da die falsche Ansprechpartnerin bin. Hier auf Tatooine pflege ich die Kontakte zu unseren Kunden und verbringe die Tage in der Wüste, das wissen Sie." Leeta strich ihren perfekt sitzenden Anzug glatt, und entgegnete geduldig "Gewiss, Miss Lashida. Aber Mr. Denton hat explizite Instruktionen hinterlassen, dass ich Sie kontaktieren sollte, wenn er und Vash nicht verfügbar wären."

Mit den Fingern einer Hand rieb ich mir die Stirn, während ich die flackernde Figur über dem Holocom anstarrte. Ein ungutes Gefühl breitete sich in meiner Magengegend aus. Eigentlich war mir Sache eine Nummer zu groß, aber Leeta hatte mit ihrer Aussage recht. "In Ordnung." seufzte ich leise. Wieder lächelte sie zufrieden. Wahrscheinlich hatte das haarlose Miststück den Verlauf unserer Unterhaltung von Anfang an so geplant.

"Nun, nach übereinstimmender Aussage der Banken ist die Sperrung durch unsere Firmeninhaber veranlasst worden", erklärte Leeta. Ich hob die Hand, und warf ungläubig ein: "Bitte? Durch unsere Inhaber?" Sie nickte, und ich bohrte nach: "Aber ich dachte, das wäre Nick?" Leeta schüttelte den Kopf: "Nein, Miss. Nick Denton ist der CEO der SPHINX und führt das Tagesgeschäft. Aber die Firma gehört ihm nicht." Daraufhin fuhr ich sie gereizt an: "Ja, warum rufen Sie dann überhaupt mich an!?! Klären Sie die Sache doch lieber direkt mit den Inhabern!"

Leeta setzte wieder ihren untröstlichen Gesichtsausdruck auf: "Das würde ich liebend gerne, Miss. Aber leider sind mir die Inhaber nicht bekannt." Sie griff neben sich und nahm ein Datapad in die Hand: "Zur Kontaktaufnahme existiert lediglich eine Com-Nummer. Diese dürfen allerdings nur Mr. Denton oder seine Stellvertreter benutzen."

Ich zögerte, aber es sah aus, als würde ich mich meinem Schicksal ergeben müssen. Ich ließ mich tiefer in den Sessel sinken und sagte matt "Gut. Übermitteln Sie mir die Nummer über den sicheren Kanal. Ich kümmere mich darum." Leeta lächelte, und tippte etwas auf dem Datapad ein: "Die Daten sind unterwegs. Danke, Miss Lashida, und einen schönen Abend noch."

"Danke." Ich beendete das Gespräch. "Du mich auch..."


Ursprünglich erstellt 05. April 2012
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4

Saturday, June 9th 2012, 5:50pm

Nach dem Gespräch mit Leeta beschloss Lashida, den anderen SPHINX zunächst nichts von den Kontosperrungen und den unbezahlten Rechnungen zu erzählen. Sie hatte zu wenig konkrete Informationen, und Lashida war sich unsicher, wie die anderen SPHINX auf die Nachricht von Finanzproblemen reagieren würden. Wahrscheinlich war es keine große Sache, sondern nur Formfehler, der bald behoben sein würde.

Als Lashida bei der Com-Nummer anrief, meldete sich nur eine synthetisch klingende Stimme. Lashida erhielt Instruktionen, sich in wenigen Tagen zu einem Gespräch auf Dromund Kaas einzufinden. Weitere Fragen wurden nicht beantwortet. Die Sache kam Lashida nun etwas seltsam vor. Deshalb erzählte sie Taya im Desert Moon von dem Termin, ohne dabei auf die genauen Hintergründe einzugehen. Lashida bat Taya, sie doch bitte nach Dromund Kaas zu Begleiten und als zweites Paar Augen und Ohren zu fungieren.

Zum genannten Termin reisten Taya und Lashida mit Taya’s Raumschiff, der Borealis, nach Dromund Kaas. Beim Anflug erhalten sie keine Landegenehmigung auf dem Planeten, sondern müssen stattdessen an der Orbitalstation andocken. Zu ihrer Überraschung werden sie direkt an der Luftschleuse von einer kleinen Delegation imperialer Soldaten empfangen. Diese bestehen darauf, dass die beiden Damen sie begleiten, sind aber ansonsten nicht besonders auskunftsfreudig. Die Imperialen geleiten die beiden zu einem Shuttle, dass sie von der Orbitalstation nach Kaas City bringt...
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Sunday, June 10th 2012, 1:48am

Anmerkung: Der folgender Text enstand aus dem Chatlog eines Gespräches, das Krayton, Smarten und Lashi IG führten. Vielen Dank an die Beteiligten! :thumbup:

Dromund Kaas, Kaas City

Der kurze Flug mit dem Shuttle durch die stürmische Troposphäre von Dromund Kaas war unruhig und turbulent. Lashida war froh, als das Shuttle endlich aufsetzte und die Triebwerke verstummten. Als sich die Außentür öffnete, flutete die feuchtwarme, modrig riechende Luft des Planeten den Passagierraum. Der imperiale Offizier an Bord bedeutete Lashida und Taya, das Shuttle zu verlassen, und folgte ihnen hinaus.

Das Shuttle parkte auf einer kleinen Landeplattform, die sich hoch über den Dächern von Kaas City an eine Außenwand der imperialen Zitadelle schmiegte. Lashida legte unwillkürlich den Kopf in den Nacken und starrte mit halboffenem Mund die Wand hinauf, die sich massig wie eine Felswand vor ihr erhob. Taya hingegen beäugte misstrauisch die beiden schweren Kampfdroiden vor dem kleinen Eingang zur Zitadelle gegenüber, und hielt nach möglichen Fluchtwegen ausschau. Das man ihr sämtliche Waffen inklusive des Scharfschützengewehrs auf ihrem Rücken gelassen hatte, irritierte sie fast noch mehr, als wenn man ihr alles genommen hätte. Noch deutlicher hätte man die Botschaft “Widerstand ist Zwecklos” kaum vermitteln können.

Der imperiale Offizier vom Shuttle geleitete die beiden bis zum Eingang, wo sie an einen anderen Offizier mit zwei Soldaten im Schlepptau übergeben wurden. Lashida nutze den Personalwechsel, um ein paar Fragen zu stellen, erhielt aber keine nützlichen Antworten. Die Imperialen marschierten mit ihnen durch die endlosen Gänge der Zitadelle.

Schließlich hielten sie vor einer unbeschifteten Tür. Die beiden Soldaten postierten sich rechts und links vom Eingang, während der Offizier das Interkom betätigte. Die Tür öffnete sich, und der Offizier trat zur Seite, während er mit einer eindeutigen Geste in den Raum deutete. Entgegen Lashida’s Befürchtungen handelte es sich nicht um eine Gefängniszelle, sondern lediglich um einen nüchtern eingerichteten Besprechungsraum mit einem massiven Konferenztisch mit Platz für ein halbes dutzend Leute. Die einzige Person im Raum war eine Frau in einer schwarzen Kutte mit hochgezogener Kapuze.



Als die beiden den Raum betraten, blickte die Frau nicht auf, sondern las auf einem Datapad, als hätte sie die beiden gar nicht bemerkt. Taya blieb in der Nähe des Eingangs stehen, während Lashida noch ein paar Schritte weiter in den Raum hineinging. Lashida wartete kurz ab. Gerade als sie sich räuspern wollte, sagte die Frau, ohne von ihrem Datapad aufzublicken:

“Ich sehe, Sie haben ihren Weg hierher gefunden!”

“Ja, das haben wir, Miss”, antwortete Lashida.

“Mein Name ist Darth Daithara. Sie dürfen mich aber auch mit mein Lord ansprechen!”, fuhr die Frau fort, während sie weiter mit dem Datapad arbeitete.

“Jawohl, mein Lord”, antwortete Lashida höflich, und deutete eine kurze Verbeugung an. Taya nickte Daithara nur kurz zu, und senkte dabei den Blick.

Daithara drehte ganz leicht den Kopf, und musterte aus ihrer Kapuze heraus Lashida. “Nun …und wer sind Sie?”.

Lashida war von der Frage irritiert, schließlich war sie eingeladen worden. Vorsichtig antwortete sie: “Ich bin Lashida Ry’lya, von den SPHINX Bounty Hunters. Eigentlich bin ich auf dem Weg zu einem Geschäftstermin... ich wurde aber wohl irrtümlich hier her dirigiert.”

Daithara unterbrach sie mit einer kurzen Handbewegung. “Das glaube ich kaum... Miss Ry’lya.” Dann drehte sie sich erstmals ihren Besuchern zu, aber im Schatten der Kapuze konnten Lashida und Taya nicht viel erkennen.

“Oh..”, sagte Lashida etwas kleinlaut, “das wusste ich nicht.” Nervös wischte sie sich die Hände an den Seiten ihres Mantels ab. Taya hielt sich weiterhin unauffällig im Hintergrund.

Plötzlich frage Daithara mit fordernder Stimme: “Miss Ry’lya … WO ist Nick Denton?”

Lashida blinzelte überrascht, und antwortete hastig: “Seine Sekretärin sagte, er wäre unterwegs auf einem längeren Auftrag. Sie konnte ihn nicht erreichen, fürchte ich.”

Daithara ging darüber hinweg: “Ich wiederhole meine Frage... WO ist Nick Denton?”

Lashida blickte sie etwas verwirrt an, und stammelte “Mein Lord, ich weiss es nicht genau, fürchte ich...”

Daithara ging langsam zum Tisch, und winkte Lashida zu sich heran. Als diese zögernd näher kam, deutete Daithara auf ein im Konferenztisch eingelassenes Display: “Werfen Sie bitte einen Blick auf das Display.”

“Jawohl, Mein Lord.”

Nahezu beiläufig sagte Daithara: “Hier sind Anweisungen für die Exekution aller Mitglieder der Kopfgeldjäger-Organisation mit dem Namen SPHINX.” Im Hintergrund spannte Taya bei diesen Worten ihren Körper an, während Lashida einen Augenblick brauchte, bevor sie mit heiserer Stimme krächzte: “Bitte? WAS? Ich fürchte, ich verstehe nicht ganz...”

Daithara fuhr unbeirrt fort: “Diese Maßnahme wurde ergriffen, als mein Gebieter feststellen musste, dass die Person mit Namen Nick Denton untergetaucht ist. Wie Sie sehen, wurden die Anweisungen aber noch nicht veröffentlicht!”

Lashida fühlte sich, als ob ihr der Boden unter den Füßen weggezogen würde, und das Blut wich aus ihrem Gesicht. Mit zittriger Hand wischte sie sich fahrig durch ihre Haare. Als Daithara sich langsam zu Lashida umdrehte und sie direkt anblickte, musste sie unwillkürlich einen Schritt zurückmachen. Mit eisiger Stimme flüsterte Daithara: “Muss ich meine Frage noch einmal stellen?”

“Aber... “ begann Lashida hastig. Dann blickte sie zu Boden, und sagte leise: “Nein, mein Lord.”

Daithara ging langsam um den Tisch herum zu dessen gegenüberliegenden Seite. Lashida’s Gedanken rasten. Da sie noch nicht längst tot waren, musste es einen Ausweg geben. Taya schien zum gleichen Ergebnis gekommen zu sein, denn sie entspannte sich etwas, und ging ein paar Schritte in Lashida’s Richtung.
In die Stille hinein sagte Daithara: “Ich höre?”

Lashida holte tief Luft, zog das Vorderteil ihrer Jacke gerade, und antwortete etwas gefasster: “Wir können Mr. Denton finden, wenn Sie das möchten.”
Daithara winkte ab. “Ich fürchte dafür ist es nun zu spät. Aber ich weiss nun, das Sie auch nicht wissen, wo er ist.” Lashida nickte nur stumm.

Die Sith fuhr fort: “Was meinen Sie Miss Ry’lya... Ist die SPHINX noch immer in der Lage, ihre Dienste zu verrichten?”

Lashida nickte: “Ja. Mr. Denton war einer unserer besten, aber es gibt noch viele andere.”

“Sehen Sie... Das sagte ich meinem Lord auch!”, sagte Daithara, “So wie es aussieht, haben Sie Glück. Ich werde die Exekutionsbefehle wieder löschen lassen.”

“Danke, Mein Lord.” antwortete Lashida sichtlich erleichtert, und neigte kurz den Kopf.

“Aber es gibt natürlich Bedingungen!”, setzte Daithara nach. Taya runzelte die Stirn. An der Konsole des Konferenztisches aktivierte Daithara einen Schalter, woraufhin der Holoprojektor die Gestalt einer Twi’lek in aufwändiger Kleidung zeigte. “Dies hier ist eine Senatorin im Dienst der Republik. Sie ist mit zuständig für den Wiederaufbau der Kernwelten.”

Lashida nickte, als sie die Twi’lek erkannte: “Ah, ich erinnere mich, Senatorin Ratem?”

Daithara schien davon keine Notitz zu nehmen, und fuhr fort: “Das Imperium hat jedoch kein Interesse an dem Wiederaufbau einer der Kernwelten!”

Lashida’s Gesicht verfinsterte sich wieder, und sie murmelte leise “Natürlich nicht.”

“Es wäre von Vorteil, wenn die Senatorin dies auch feststellen würde!”, sagte Daithara. Sie wandte sich wieder direkt an Lashida: “ch werde die SPHINX entsenden, diese Botschaft zu überbringen! Bringen sie die Senatorin in ihre Gewalt - aber töten Sie sie nicht! Ich wünsche, dass die Senatorin für ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen wird. Lassen Sie sie ruhig im Glauben, dass sie Schmerzen erfahren und sterben wird!”

Lashida atmete erleichtert aus, und sagte: “Ich verstehe, Mein Lord.” Zu ihrer Erleichterung war es kein Mordauftrag. Sie dachte kurz nach, und fragte: “Danach lassen wir Senatorin Ratem wieder frei?”

Daithara nickte kurz: “Die Republik wird alles versuchen die Senatorin zu befreien... Lassen Sie die Senatorin ruhig entkommen! Die Senatorin wird die Botschaft sein, dass weder Coruscant, Corellia, noch irgendein anderer Teil der Republik sicher ist!”

Lashida nickte: “Das erledigen wir, Mein Lord.”

Daithara sagte: “Als Vorauszahlung für diesen Dienst werde ich ihre ausstehenden Verbindlichkeiten begleichen. Verläuft der Auftrag zufriedenstellend, werden zusätzliche Credits gezahlt!”

“Vielen Dank, Mein Lord”. Lashida verbeugte sich artig.

Daithara holte aus einem Fach eine Datendisk hervor. “Hier sind zusätzliche Informationen für den Auftrag.” Sie schob die Datendisk so über den Tisch, dass sie ein ganzes Stück vor Lashida zu stehen kam. “Haben sie noch Fragen?”, fragte sie, als Lashida sich über den Tisch beugte, um an die Disk zu kommen.

Lashida dachte kurz nach. “Mein Lord, gibt es ein bestimmtes Zeitfenster, in dem Ihr die Entführung bevorzugen würdet?”

“Nein.”, erwiderte die Sith knapp.

Lashida nickte: “Wir werden den Auftrag dann so bald wie möglich ausführen, Mein Lord.”

“Gut … ich warte auf ihren Bericht.”

Von hinten meldete sich Taya erstmals zu Wort: “Ich hätte noch eine Frage... Heisst das nun, das wir für das Imperium arbeiten?”

“Das heisst, dass sie Leben werden!”, sagte Daithara.

Taya schaute Daithara scharf an, senkte aber nach einer kurzen Zeit den Blick wieder.

Daithara sagte: “Miss Ry’lya!”

“Ja, Mein Lord?”

“Sie dürfen sich nun entfernen! Und wagen Sie es nie wieder, dieses Subjekt in meine Nähe zu bringen.” Daithara drehte den beiden den Rücken zu.

“Sehr wohl, Mein Lord.”,

Taya schaute Daithara hinterher, und flüsterte verachtend “Imperium...”

Lashida holte tief Luft, und blickte Taya an. “Gehen wir...”

Taya und Lashida verließen den Besprechungsraum. Der Offizier und die beiden Soldaten eskortierten sie wieder, allerdings nicht zurück zur Landeplattform, sondern zum Haupteingang der Zitadelle.
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Smarten

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6

Tuesday, October 23rd 2012, 9:57pm

Folgende Geschehnisse wurden In Game ausgespielt, nach der "Senatorin Mission", bei der die Senatorin unglück das Leben verlor:



Taya konnte sich erst richtig entspannen, als sie die Schleuse ihres Raumschiffs hinter sich geschlossen hatte. Eigentlich hätte sie sich bereits wieder entspannen können, als sie Lashida in das Shuttle der Imperialen, und somit weg vom Schlachtfeld, gezerrt hatte. Aber selbst nachdem sie beide in Sicherheit waren, verursachten die Sith mit ihren Soldaten bei Taya ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Nach Außen versuchte Taya sich diese Anspannung nicht anmerken zulassen, da Lashida seit den Geschehnissen auf sie einen niedergeschlagenen Eindruck machte. “Was sie nun am wenigsten benötigte war weitere Unsicherheit in ihrer Gegenwart” dachte sich Taya, und erinnerte sich dann nochmal an die Ereignisse die zum Tod der Senatorin führten.

Gerade hatte Taya die Senatorin, die noch immer einen undurchsichtigen Helm und Schellen trug, erneut hinter eine große Kiste in Sicherheit gebracht. Kurz bevor das Gefecht los ging hatte Taya von dem Sith die Aufgabe bekommen, die Senatorin zu bewachen. Nachdem was die Senatorin alles erleiden musste, wollte Taya sicherstellen das die Senatorin das anstehende Gefecht ohne weitere Leiden überstehen würde. Die Tortur, die die Senatorin erleiden musste, konnte man eigentlich niemanden wünschen. Sie wurde geschlagen, durch Blitze gequält, gewürgt und wahrscheinlich noch mehr, was Taya dann nicht aus den Augenwinkel mitbekommen konnte. Eigentlich wäre nun die Senatorin in Sicherheit gewesen. Hinter der Kiste konnte sie kein Blasterfeuer erreichen. Egal welche Seite nun gewinnen würde, die Senatorin würde das Gefecht überleben.
Doch plötzlich flog die Senatorin durch die Luft, in Richtung der angreifenden republikanischen Soldaten. Taya konnte erst nach ein paar Sekunden erkennen, das die Schülerin des Sith durch die Macht die Senatorin zu den republikanischen Truppen werfen wollte. Doch plötzlich verlor die Senatorin an Höhe, und landete, für Taya nicht sichbar, knapp hinter der Erhöhung, auf der sich die Sith, deren restlichen Soldaten und auch Lashida und Taya verschanzt hatten. Überrumpelt von diesen Geschehnissen nahm Taya die folgenden Ereignisse, die in kürzester Zeit abliefen, halb in Trance wahr. Als das Lichtschwert, das der Sith wohl in Richtung der Senatorin warf, hinter der Anhöhung verschwand, achtete Taya nur noch auf Lashida, die am Rand der Anhöhung stand und von dort die Position der Sith mit verteidigt hatte. Als aus Lashidas Gesicht jegliche Farbe wich und ersetzt wurde durch einen Gesichtsausdruck des Entsetzens, konnte sich Taya denken das die Senatorin vom Lichtschwert tödlich getroffen wurde.

Nun waren Lashida und Taya auf der Borealis, Tayas Raumschiff. Taya folgte Lashida ein paar Schritte weiter ins Raumschiff, und nahm dabei ihren Helm ab. Auch Lashida fummelte am Verschluss ihres Helmes, und nahm diesen schließlich auch ab. Unsicher wie sie ein Gespräch beginnen sollte, sagte Taya in der Hoffnung das Humor das richtige Mittel ist: “Nun kannst du dir auch wieder durch die Haare fahren”. Anschließend lächelte Taya verkrampft, um den Satz entsprechend zu untermalen. Lashida nahm die Worte nicht wirklich war, fuhr sich aber dennoch mehrmals durch die Haare. Danach holte sie tief Luft, und verzog direkt wieder das Gesicht. “Oh, Schiffsluft...” sagte sie etwas angewidert, und zog sich danach die Handschuhe aus und befestigte sie mit zittrigen Händen an ihrem Gürtel. Weiterhin unsicher, wie sie mit der Situation umgehen sollte, sagte Taya: “Komm, ich habe eine Möglichkeit zum Sitzen. Dann können wir nochmal reden.”

Gemeinsam gingen sie in den kleinen Gemeinschaftsraum der Borealis. Taya nahm auf der kleinen Sitzgruppe Platz. Lashida nahm mit mechanisch wirkenden Bewegungen ihren Karabiner von der Schulter, bevor sie sich gegenüber Taya in einen Sessel fallen ließ. Taya kämpfte innerlich wieder darum, wie sie das Gespräch am besten beginnen sollte.

“War das dein erstes Gefecht?” fragte Taya, und hätte die ihr nun unpassend erscheinende Frage am liebsten wieder zurückgenommen.

Lashida schüttelte nur den Kopf und lächelte schwach: “Nein, nicht wirklich. Aber auf so beengtem Raum, mit so vielen Teilnehmern, das schon.” Sie öffnete die Verschlüsse ihrer Panzerjacke. “Mit den SPHINX gab es schon öfters mal kleine Schießereien, aber das war alles sehr übersichtlich, mit wenigen Leuten.”

Taya war eigentlich klar, das Lashida diesen niedergeschlagenden Eindruck nur wegen dem Tod der Senatorin machte, und lenkte das Gespräch in diese Richtung. “Es geht dann also nur um die Senatorin, und gar nicht um das Gefecht ansich?”

Lashida machte eine vage Handbewegung, und sagte ruhig: “Ein Gefecht ist ein Gefecht, das ist Adrenalin ohne Ende für mich. Aber das vergeht wieder.” Sie holte Luft, und fuhr fort: “Aber die Senatorin...” Sie beendete den Satz nicht, und lachte stattdessen nur hurmorlos auf. Taya nickte einfach nur knapp, als Bestätigung das sie genau verstand was Lashida meinte.

Lashida senkte ihren Blick, und betrachtete ihre Fingernägel. Leise sagte sie: “Weisst du, vor der Mission habe ich mir ihr Dossier durchgelesen. Das war eine rechtschaffende Frau, bemüht um den Aufbau der Welten, eine von den klassischen Guten. Und dann?” Lashida blickte kurz zu Taya hoch. Danach senkte sie den Blick wieder, presste die Kiefer zusammen, verzog das Gesicht und beantwortete zornig ihre eigene Frage: “Dann kommen wir, nehmen sie mit, und liefern sie diesen... diesen... “ Händeringend suchte sie nach dem passenden Wort, und spuckte dann förmlich “... diesen … TIEREN aus...”

Lashida stützte ihre Ellenbogen auf ihre Oberschenkel, vergrub ihre Stirn in den Händen, und rieb sich die Schläfen. Bewusst souverän und ruhig versuchte Taya Lashida aufzumuntern: “Du weisst ganz genau warum wir das machen mussten.” Lashida blickte sie nun schräg von unten hinauf an. Leicht verunsichert fuhr Taya fort: “Und wir haben versucht die Situation vor Ort so gut es geht für sie zu kontrollieren.”

“Klar.” sagte Lashida, und richtete sich im Sitzen wieder auf. “Aber so, wie es gelaufen ist, hätten wir sie besser direkt im Krankenhaus erschossen, oder?” Lashida rang sichtlich um Fassung. “Drei Tage Ungewissheit, und dann DAS.”, sagte sie mit brüchiger Stimme.

“Ja, in diesem Fall wäre das für sie wahrscheinlich angenehmer gewesen...” waren die einzigen Worte die Taya herausbringen konnte. Eigentlich hätte sie nun gerne ein überzeugendes, sachliches Argument vorgebracht, aber die richtigen Worte wollten ihr nicht einfallen. Schnell brach sie den Blickkontakt mit Lashida ab, während diese tief Luft holte und sich wieder etwas fasste. Taya bemerkte das nicht, und begann unsicher: “Ich kann nicht sagen das wir alles richtig gemacht haben...”, als Lashida erneut kurz und humorlos auflachte und sie unterbrach.
“Das lustige daran ist - wenn Nick noch da gewesen wäre, wär’s auch so gelaufen.” sagte Lashida.
Taya, die nun wieder in Lashidas Richtung blickte, konnte der Aussage nicht folgen: “Wieso meinst du das?”
“Wir hätten den Auftrag so oder so bekommen, er hätte ihn so oder so angenommen, und die Senatorin wäre immer noch tot.”, begann Lashida ihre Erklärung. “ABER - dann wäre es weniger ‘meine’ Mission gewesen als seine.”. Sie legte die ihre Hand mit gespreizten Fingern auf ihren Brustkorb, und blickte Taya an. Mit etwas trauriger Stimme beendete Lashida ihre kurze Erläuterung: “Du versteht den Unterschied?”

Nun wusste Taya was sie sagen konnte. Die letzten Worte von Lashida hatten sie sogar etwas aufgeregt, da sie diese falschen Aussagen schon zigmal gehört hatte. Mit ruhiger aber fester Stimme setzte sie an: “Es war nicht DEINE Schuld. Du hast den Auftrag angenommen, weil du nicht anders konntest.”
“Ja klar, nicht direkt - aber ich hab akzeptiert.” versuchte Lashida zu erklären.
Taya ging über die Unterbrechung hinweg: “Du hast die Senatorin übergeben, weil du nicht anders konntest. Wir konnten vor Ort nichts für sie tun. Wir waren angewiesen auf die Sith und ihre Soldaten. Das war unser einziger Ausweg.” Lashida nickte nun leicht, und schaute nachdenklich an Taya vorbei. “Du hast die nichts zu Schulden kommen lassen. Wir haben die Senatorin gut behandelt und unverletzt übergeben.” beendete Taya, etwas stolz auf sich selbst, ihren Monolog.
“Trotzdem... ich habe mein armseliges Leben - und vielleicht das der anderen SPHINX - gegen das mögliche Wohlergehen vieler getauscht. Das nagt gerade an mir.” erwiderte Lashida noch immer leicht niedergeschlagen.
”Wenn wir den Auftrag nicht gemacht hätte, was meinst du hätte dann die Eigentümer-Sith dann gemacht?” fragte Taya. “Kurz mit den Schultern gezuckt und dann gesagt ‘Och, schade. Dann halt nicht’?”
Lashida nagte an ihrer Unterlippe und blickte zu Taya: “Das stimmt auch wieder. Sie hätte den nächstbesten geschickt.”
“Wahrscheinlich jemanden der gleich mehr Gewalt ausgeübt hätte. Meinst du Nick hätte die Senatorin so versorgt wie wir?” fragte Taya erneut um Lashida vollends zu überzeugen, das sie nicht viel hätte besser machen können.
Diese schüttelte kurz den Kopf und seufzte: “Wahrscheinlich nicht.”
“Das einzige was du daraus lernen kannst ist, das man nicht jeden Job annehmen sollte. Und erst Recht keinen Job annehmen sollte, über den man nicht richtig informiert ist. Dann bekommt man solche Sachen aber einfach nur nicht mit...” sagte Taya, und meinte diese Aussage auch so. In ihrer längeren Zeit als Kopfgeldjäger hatte sie diese Erfahrung bereits gemacht, und war froh das sie sich nun ihre Aufträge eigentlich selbst aussuchen konnte. Lashida nickte zustimmend in Tayas Richtung. Mit der Aussage: “Und wir mussten den Job diesmal annehmen, da wir ansonsten nie wieder einen Job hätten annehmen können.” kam Taya wieder bei dem aktuellen Auftrag an, und unterstrich erneut das Lashida keine andere Wahl hatte.
“Bei den anderen Aufträgen müssen wir wählerischer werden, das stimmt.”, stellte Lashida fest. Taya nickte einfach nur knapp, und Lashida fuhr fort: “Hoffen wir, dass sich diese Lord Daithara wie bisher aus unseren Affären heraushält.” Taya nickte zustimmend: “Ich hoffe es. Das bereitet mir auch noch Bauchschmerzen, weil wir Aufträge von ihr wahrscheinlich nie ablehnen können.”
“Das sehe ich ähnlich. Es wäre gut, wenn wir uns langfristig irgendwie von ihr lösen können.” pflichtete Lashida Taya bei, und fragte danach noch: “Ich frage mich, wie Nick überhaupt an sie gekommen ist.”
Taya zögerte etwas, unsicher ob sie die Frage beantworten sollte. “Das kann ich mir auch nicht erklären. Aber wie willst du dich von ihr lösen?”
Etwas hilflos zuckte Lashida mit ihren Schultern. “Mal sehen, vielleicht ergibt sich irgendwann mal eine Möglichkeit. Bis dahin müssen wir es halt so nehmen, wie es ist.”
“Eventuell könnte man versuchen mehr Einfluss auf diese Art von Jobs zu bekommen.” begann Taya erneut nach einer kurzen Pause.
Lashida nickte: “Ich würde auch wieder gerne an den Punkt kommen, wo ich das Gefühl habe, das Richtige zu tun. Viele der Leute, die wir aus dem Verkehr gezogen haben, waren halt echte Dreckskerle, wo es das Richtige war.”
Taya lächelte daraufhin etwas, und versuchte erneut, Lashidas Gewissen zu entlasten: “Du hast gerade das Leben von allen SPHINX Mitgliedern gerettet. Für die war es das ‘Richtige’.” Kaum hatte sie das ausgesprochen, fiel ihr auf das die Bemerkung nicht die beste war. Das bestätigte ihr auch Lashidas schiefes Grinsen. Schnell schob Taya noch ein “Ich weiß. Ich weiß...” hinterher.
Zur Tayas Erleichterung ging Lashida positiv auf die Aussage ein: “Immerhin etwas. Aber das werde ich denen nicht auf die Nase binden, denke ich.”
Taya nickte erneut knapp zustimmend: “Ist wahrscheinlich besser so.”
“Hätte man MIR das beim Vorstellungsgespräch gesagt, wäre ich direkt bis zum Outer Rim gerannt.”, stellte Lashida fest.
Taya, die nun bemerkte das sich das Gespräch lockerte, konterte: “Hey, da bist du nun auch so gelandet.”
Nun musste Lashida kurz lachen, und merkte dann an: “DAS stimmt auch wieder.” Erleichtert über den Verlauf des Gesprächs, schmunzelte Taya nun zufrieden.
Lashida setzte sich auf, stemmte die Hände auf ihre Knie, und sagte: “Nun, ich werde mich mal aus dem Zeug hier herausschälen und das nutzen, was du als Dusche bezeichnest. Nach solchen Aufträgen habe ich immer den Drang, mich davon ‘reinwaschen’ zu müssen...”
“Viel ist das nicht, aber du kannst auch gerne das Bett nutzen. Ich bringe uns dann noch zurück nach Tatooine.”, antworte Taya und stand danach auf.
Lashida erhob sich ebenfalls. Dann ging sie auf Taya zu, umarmte diese, und drückte sie einmal kurz. Die überraschte Taya ließ es zu, und für einen Moment sah es so aus, als wenn Taya Lashida zurückdrücken wollte. Lashida sagte noch leise “Und danke für alles, Taya.”, bevor sie sich wieder löste und in Richtung der Dusche verschwand. Taya blieb lächelnd zurück, und rief schnell noch “Du hast dich heute gut geschlagen” hinter Lashida her. Im nächsten Augenblick hätte sie sich für diese blöde Bemerkung ohrfeigen können.

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Thursday, May 16th 2013, 3:24pm

Krayton Durell gerät wegen Nick's Abwesenheit in Schwierigkeiten, und begegnet Darth Krayne:

[SPX] Requiem III
Lashida - Admin mit Herz :love:

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