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Friday, January 6th 2012, 12:23pm

SW:TOR Das Tor zur Hölle

Caedes Prime, der Vorhof der Hölle. Dieser Planet ist ein Fleischwolf, eine Pfuhl des Krieges und des Wahnsinns welche die Körper und Seelen jener die sich Ihr stellten, gleichermaßen verschlingt.
Schon seit Jahren ist sie der Schauplatz eines endlosen Massakers: Die Republik war als erstes gekommen, annektierte den Planeten um ihn der Republik einzuverleiben und Schutz sowie Wohlstand zu bringen. Kurz darauf landeten die Sith mit der selben Intention und überraschte dabei die Republik.
Es kam wie es kommen musste: Uneinsichtig auch nur einen Millimeter vor den Sith zu weichen wehrten sich die Soldaten und leisteten erbitterten Widerstand. Dieser Widerstand war es, der die Sith dazu verleitete, mehr Soldaten einzusetzen denn sie vermuteten einen für die Republik strategisch wichtigen Planeten wenn sie diesen so verbissen verteidigten.
Die Republik hingegen bemerkten das erhöhte Aufgebot der Sith und mutmaßten ihrerseits, dass dieser Planet für Sie eine wichtige Bedeutung haben musste, ob Artefakte oder strategisch wichtig war ihnen gleich, wichtig war: Dieser Planet durfte niemals an die Sith fallen! Jeden Tag stiegen die Verluste, jeden Tag wurden hunderte Seelen unbedacht und unbesungen auf dem Altar der Schlacht geopfert. Der Krieg hatte Einzug gehalten und keine der beiden Seiten würde nachgeben, es würde nur den endgültigen Sieg, die totale Säuberung des Gegners geben, denn auf Caedes Prime gab es keinen Frieden, nur ewiges töten und das stöhnen sterbender Soldaten.

Krayton hatte sich bereits an diesen Planeten gewöhnt: Das vor Schmerz wahnsinnige Heulen der Verletzten, das unablässige Stakkato einschlagender Artillerie, die Explosionen ferner Photonenbomben, das Kreischen von Jägern die wie zornige Hornissen über den blutroten Himmel jagten und das Stampfen überschwerer Kampfläufer... Dies war ein Schlachtfeld wie er nur wenige gesehen hatte und in der Nacht wurde es noch schlimmer, denn dann Schlief der Planet und der Krieg hatte die Nacht für sich alleine. Der Kopfgeldjäger blickte in die Runde. Er und sechs weitere hatten sich an diesen vorgeschobenen Außenposten nah an der Schlachtlinie versammelt. Zu nah für seinen Geschmack jedoch notwendig wenn sie diesen Job schnell hinter sich bringen wollten. Der Transport war schwierig genug. So nah am gegnerischen Territorium konnten keine Lufttransporter fliegen wenn sie nicht das Risiko eingehen wollten, von Abwehrlasern empfangen zu werden. Er blickte in das halbe dutzend Gesichter in welche sich bereits erste Anzeichen dieses Planeten widerspiegelten: Schlafmangel, zu viel Adrenalin, Misstrauen und Todesangst...
Jene die das Glück hatten den Planeten verlassen zu dürfen, würden für den Rest ihres Lebens des Nächtens aufschrecken und die Explosionen sehen, das Meer aus Blut und das hysterische Gekicher verrückt gewordener Soldaten. Caedes Prime hinterließ Narben, auf dem Körper wie auf der Seele und keine einzige würde jemals verheilen.

Krayton steckte sich eine Zigarette an und lies sich auf einem Stück gesprengter Mauer nieder als einer der Truppe das Wort ergriff: Das ist die Hölle! das ist Wahnsinn! Was hast du uns da eingebrockt? Doppelte Gefahrenzulage? Was bringen mir die Credits wenn ich sie nicht ausgeben kann?“

Krayton, blickte seufzend auf das rauchende Ende seiner Kippe, musterte das rote glühen und lies sie schließlich fallen um sie unter den Absatz seines Stiefels zu zertreten. „Für jeden ist wie bereits besprochen eine gehörige Gefahrenzulage drin, schnell rein und wieder raus, dass ist unsere Strategie, jeder von euch kannte das Risiko, nun gibt’s kein zurück mehr“ Eine Hand ruhte unterdessen auf seinen Blaster, ein eindeutiges Zeichen für jene, die mit dem Gedanken der Meuterei spielten.
„Ein Wunder, dass wir alle noch nicht abgeschlachtet wurden! dieser Planet ist perfekt für Hinterhalte, Scharfschützen, Selbstschussanlagen, Minen... Scheisse, ein wunder dass meine Hosen noch trocken sind! Setzte der Sprecher von vorhin nach, fest entschlossen seine Rolle als Advocatus Diaboli voll auszufüllen.

„Nun,...“ grinste Durell und hob anschließend seine Rechte mit ausgestreckten Finger gen Himmel als wolle er auf etwas deuten. „Die Sphinx hat ein Wachsames Auge auf uns geworfen“ verkündete er. Auf dieser Welt des Wahnsinns, wo Paranoia die Lebenserwartung nicht nur verdoppelte sondern essenziell notwendig machte, hatte seine Ruhe etwas surreales, als wäre er fest davon überzeugt, unverwundbar zu sein,... waren dies erste Anzeichen des vorherrschenden Wahnsinns?
„Verschone uns mit diesem religiösen Mist, das ist weder dein Stil noch beruhigend! Die Augen der Sphinx?, klar, was wird sie tun, wenn dich ein Scharfschütze gerade eben im Visier...“

In jenem Moment, brach aus der Ruine hinter Krayton eine Person. Mit hoch erhobener Vibroklinge, das Gesicht, gezeichnet vom Schlachtfeldfieber, richtete er die todbringende Klinge auf das Herz jenes Anführers der sicherlich für den Tod seines Zuges verantwortlich war. Krayton hätte seinem Tod sicher ins Auge geblickt, würde er ihm nicht den Rücken zukehren. Die Übrigen zogen ihre Waffen... und dann tippte ihn der Tod auf die Schultern...

Eine Explosion aus Blut, Knochen und Hirnmasse hüllte den Schädel des Angreifers ein und hinterließ eine breite Spur auf der schmutzigen, von Feuer gezeichneten Mauer des Schlachtfeldes.
Kraftlos sank er in sich zusammen und streifte mit einer erschlafften Hand über Durell's Schultern als der Körper den Gesetzen der Schwerkraft folge leistete. Der Kopfgeldjäger erhob sich und rollte den Kadaver mit dem Fuß auf den Rücken bevor er Seelenruhig zur nächsten Zigarette griff. „Idiot“ murmelte er und lies das fallende Streichholz in der sich schnell ausbreitenden Blutlache erlöschen.. „Hab wohl vergessen zu erwähnen, dass das Auge der Sphinx ein Scharfschützengewehr dabei hat“ bemerkte er mit einem breiten Grinsen in die stille Runde welche aus reinem Reflex Deckung gesucht hatte,.. nur Durell stand wie ein Herrscher in ihrem Zentrum, mit erhobenen Kinn und der unerschütterlichen Zuversicht eines Gottes.
„Wir haben einen Einheimischen auf unserer Lohnliste, ein richtiger Teufel kann ich euch sagen, kennt hier jede Ruine und Schützengraben, der wird uns lotsen und unliebsame Überraschungen fernhalten.“ Mit einem grinsen griff er zum Comlink seines Ohres „Guter Schuss, hab mich schon gewundert, wann er sich zeigen würde... aber musstest du es so knapp machen?
„Meine Kugel macht keine Unterschiede und kennt keine Gnade!“ kam es aus dem Com, monoton wie ein kleines Gebet
„Ein „Sorry, Boss, wollte dir nur ein Grund für ein Satz neuer Hosen geben“ hätte gereicht, verdammte Scheisse! Dieser religiöse pseudo Mist macht mich nervös“
„Sorry, Boss, wollte dir nur Grund für einen Satz neuer Hosen geben“ erwiderte die Stimme nach kurzer Pause.
Krayton seufzte, starrte auf die übrige Gesichtshälfte auf dem Boden die ihn anzustarren schien... selbst angetriebene Projektile,... kein sauberer Schuss und dann auch noch Munition mit verstärkter Ladung und Hohlspitzmunition für einen besonders ekligen Kopfschuss... das war sicher Absicht um seinen Mantel voll zu sauen...

Einige hundert Meter entfernt lies eine kontrollierte Explosion einen Turm in sich zusammenfallen, eines jener Orte, die Ideal für Scharfschützen gewesen wäre. „Statusbericht!“ rief Krayton ins Com, er hatte keine Lust hier seinen Späher zu verlieren der seine Versicherungspolice für diesen Einsatz sein würde..
„Fünf Späher dachten mich in der ersten Position im Turm aufgespürt zu haben,... ich habe auf ihren Leichen einen 500 Tonnen Grabstein errichtet,... schätzungsweise, mehr gab die Ruine nicht her.

„Der Trick an der Sache ist, den Scharfschützen, welcher sein Auge auf dich wirft, auf seiner eigenen Lohnliste zu haben“ grinste Krayton in die umstehenden Gesichter. Es dauerte einige Momente, bis wieder jemand zum Wort fand. „Deine Wortwitze sind Dreck“ grunzte einer um der aufgestauten inneren Spannung Luft machen zu können... trotzdem verblieb ein ungutes Gefühl in der Runde, einen Scharfschützen sein Gewehr auf sich gerichtet zu wissen war, trotz der Loyalität, ein erschreckender Gedanke... „Los jetzt, die Dunkelheit ist unser größter Feind, der Tag auch, solltet ihr auf diesen Gottverlassenen Planeten auch nur einen Freund haben, dann könnt ihr euch glücklich schätzen,... und mit faulen Säcken war ICH noch nie befreundet! Was bedeutet dass ihr alle unglückliche Schweine seit, wenn ihr nicht sofort eure Ärsche in Bewegung setzt“ schnauzte Krayton halbherzig und schob den Ersten an der Schulter in die betreffende Richtung. Er vermied es, sich die Leiche nochmal anzusehen, das unerklärliche Rumoren in seiner Bauchgegend war schon schlimm genug. Ein letzter Blick sondierte die Umgebung wobei ihm jedes einzelne, höhere Gebäude sofort ins Auge stach... dann verschwand auch er zwischen den eingestürzten Gebäuden.

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Friday, January 6th 2012, 12:27pm

Interludium

Krayton starrte auf den Rucksack den er unter der verrosteten Luftschleuse hervorgezogen hatte. Von diesen Rucksäcke gab es angeblich viele, hunderte und ihr Scharfschütze hatte sie alle in ein paar Jahren versteckt und sich ihre Standorte gemerkt um selbst nicht so viel tragen zu müssen und im Notfall auf diese zurückzugreifen... Er blickte sich um und bemerkte nun, dass er sich an einem fast perfekten Ort für ein Nachtlager befand: ein Krater, klein genug um nicht aufzufallen, groß genug, damit sie sich im Verteidigungsfall nicht behindern würden. Die Umgebung war durchzogen von unwegsamen Gelände, freies Schussfeld und viele Möglichkeiten um Fallen aufzustellen... Glücksfall oder kalte Berechnung eines paranoiden Einheimischen?... wohl letzteres denn was anderes konnte er sich bei diesem nicht vorstellen... bei ihm glaubte er nicht an Zufälle und seien sie noch so unwahrscheinlich... „Wenn der könnte, würde er sogar Sabbac verminen“
„Boss?...“ Krayton blickte auf und öffnete vorsichtig den Rucksack als würde er auch in ihn eine Bombe vermuten... nun er hatte teilweise Recht: Sprengstoff war genug dabei, größtenteils improvisierter, dazu Notrationen, Improvisierte Verbände, etwas Kolto und eine kleine Metalldose mit der Aufschrift: „Die werdet ihr diese Nacht brauchen“
Neugierig öffnete er sie...
„Hat ihm ein Rancor ins Hirn geschissen?“ bemerkte derjenige, der ihm gerade über die Schulter Blickte. „Und warum sollten wir auf den Typen warten?
„Schnauze! Dieses Schlachtfeld hier ist nicht wie Nar Shaddaa! Hier ist man niemals sicher, nicht wenn du schläfst, nicht wenn du wachst! Am Tag haben dich Späher, Scharfschützen und Artillerie im Visier, und in der Nacht bewegst du dich durch ein Minenfeld: Selbstschussanlagen, Attentäterdroiden, Sprengfallen... und letzteren sind die schlimmsten: Die Menschen hier haben gelernt, aus allem eine Bombe zu bauen und du wirst sie garantiert nicht auf dem ersten Blick als solche erkennen... Hier ist jede Dummheit deine Letzte und ich habe keine Lust Nachts durch diesen Irrsin zu stolpern. Schau dich um, unsere Rast wurde hier geplant und auch wenn es mich ankotzt werde ich zumindest diese Nacht die Füsse still halten und auf den Einheimischen hören, der hier aufgewachsen ist... aber wenn du dich nützlich machen willst, Stell diese hier auf“ fuhr ihn Krayton an und drückte ihn den Rucksack mit den Sprengfallen in die Arme.

… Wachwechsel, Krayton wusste nicht, ob er nach diesem Schlaf jemals wieder aufwachen würde, doch selbst todmüde konnte er nicht schlafen als er sich, gegen eine Wand gelehnt, in seinen Mantel gewickelt hatte... um ihn herum blitzte es, er vernahm das Heulen von Impulstriebwerken, das Ferne beben überschwerer Kampfläufer und Explosionen: immer, nah, fern... ...er klappte schließlich doch die Schachtel auf und entnahm ihr die Ohrstöpsel...

3

Friday, January 6th 2012, 12:40pm

Blind

Hawkeye, dies war der Name den sie für diese Mission angenommen hatte, sprang über einen niedrigen Geröllhaufen, rollte sich ab und presste sich schwer atmend gegen das poröse Stück Mauerwerk. Die Welt um sie herum rotierte, in ihren Ohren herrschte eine Kakophonie aus Donner und Blitz während ihr gesamter Körper ein quell kaum versiegender Schmerzen war... Dies war der Preis für ein paar weitere Minuten Aufschub. Sie konnte ihren Verfolger erneut für kurze Zeit abschütteln, der Schalldetonator hatte ihn direkt aus dem Fenster geschleudert und sie direkt durch die nächste Wand... das Loch in dieser war Beweis genug für diese Irrwitzige Aktion. Dennoch war er nicht Tod, dies anzunehmen wäre dumm und töricht gewesen, der Jedi jagte sie nun schon seit Stunden, hatte jede ihrer Fallen überlebt oder diese erkannt und ausgetrickst um sie schließlich auf ein ungewohntes Terrain zu drängen: die Defensive... dies war ungewohnt, normalerweise war sie die Jägerin und nicht die Beute. Der Aufprall nach der Explosion hatte nicht nur für eine große zahl kleinerer Wunden und Frakturen gesorgt, sondern auch einen deftigen Schlag gegen ihren Kopf was nun dazu führte, dass ihre Sicht im verschwommenen Mantel eines angehenden Traumas hüllte. Ihr Körper arbeitete nun schon seit Stunden an seinen Grenzen, vor Stunden hätte er bereits zusammenbrechen müssen um sie ihrem Verfolger und dieser dreimal verfluchten Welt ausliefern,... doch ihr schierer Wille gepaart mit einer gefährlichen Überdosis Stimulanzien war es, der sie noch bei Bewusstsein und am Leben hielt... doch sollte sie nicht bald eine Lösung finden, würde ihr Körper wegen Überanstrengung einfach versagen und dann würde sich diese Schlampe von einem Todesplaneten an ihr laben mit ihrem Wahnsinnigen Lachen aus Artillerie Explosionen.
„Niemals“ kreischte ein einzelner Gedanke durch ihren Geist, sie würde nicht aufgeben, garantiert nicht hier und jetzt auf ihrem Territorium und vor allem nicht während eines lukrativen Auftrages der ihr die Chance ermöglichen würde, von diesem verfluchten Planeten weg zu kommen. Beherzt griff sie nach einem der Stimulanz-Injektoren in ihrer Tasche, brach die Kappe und rammte sich die Spritze mit zusammengebissenen Zähnen durch die Hose direkt in den Oberschenkelknochen. Es dauerte nicht lange, bis die Drogen den Schmerz und die Benommenheit hinweg spülten, auch das Tosen in ihren Ohren wurde leiser, als würde Morpheus sich auf donnernden Schwingen entfernen und zu einem leisen Rauschen am Rande ihrer Wahrnehmung werden... nur um dort zu verweilen, zu lauern und abzuwarten auf das er zurückkehre.

Sie hätte das leise knirschen von schweren Stiefel wahrgenommen wenn sie nicht gerade damit beschäftigt gewesen wäre, einen schmutzigen Fetzen Stoff um ihren Arm zu wickeln und mit den Zähnen fest zu ziehen. Dadurch bemerkte sie ihn erst, als es zu spät war.
Eine rauchende Gestalt mit zerfetzter Kleidung bewegte sich in ihr Blickfeld und zündete sein Lichtschwert. „Bitte geben sie auf, ich möchte sie nicht töten, also versuchen sie keine Tricks die ihnen schaden könnten“ Hawkeye sondierte ihre Umgebung und spannte probehalber ihre Muskeln,.... dennoch wäre eine Flucht nahezu unmöglich, der Jedi war schon zu nah und der Trick mit der Granate würde nicht nochmal klappen.
„Können sie mich nicht einfach in Frieden ziehen lassen?“
„Sie haben mir die längste Jagd seit langen geliefert, außerdem haben sie einige meiner Soldaten getötet, ich fürchte, ich kann sie nicht ziehen lassen, also bitte: „ergeben sie sich“ antwortete der Jedi mit einem sanften lächeln dass wohl ihr vertrauen wecken sollte,... „Sie sind Chancenlos und das wissen sie“ Hawkeye nickte, ja, sie hatte gegen ihn keine Chance, nicht auf dieser Reichweite und ohne dem Überraschungsmoment...
Sie schloss mit vibrierenden Lippen kurz die Augen, als wolle sie ein Gebet anstimmen. Und dann erstarb das Zittern ihres geschundenen Leibes und sie erhob sich, langsam und bedacht, jeden einzelnen Muskel wirkte dabei angespannt und bereit zum Kampf. Sie hob ihr Antlitz und betrachtete den Jedi nun mit anderen Augen. „Dir habe ich wohl zu verdanken, dass ich so scheisse aussehe“

Der Jedi wich einen Schritt zurück, es war nicht so, dass diese Terroristin ihn irgendwie eingeschüchtert hätte sie war nur,.. anders, überraschend,.. wieder einer ihrer Tricks mit denen sie ihn schon die ganze zeit über zum Narren gehalten hatte und seine Geduld übermäßig strapazierte. Schließlich zog sie eine Klinge, ein Kampfmesser aus dem Stiefel, nicht auffallend und ohne eine Vibrozelle,... das Werkzeug eines lautlosen und rücksichtslosen Mörders... wie viel Blut diese Klinge wohl schon gekostet haben mag?
„Die Klinge wird meinem Schwer nicht standhalten“ begann er und hob sein Lichtschwert. „Wenn sie angreifen, sind sie Tod!“ fuhr er aus Gewohnheit fort, mit unerschütterlichen Vertrauen in seine Waffe. Insgeheim hoffte er darauf, dass sie nicht aufgeben würde. Seit er auf diesem Planeten war gab es unzählige Situationen, in denen er beinahe die Grenze überschritten und in das verschlingende und erbarmungslose Loch der dunklen Seite gestürzt wäre. Schließlich erhob sie ihre Stimme: „Kein Arsch in der Hose?“ Begann sie und leckte lasziv über die schimmernde Klinge. „DU hättest mich erledigen sollen, als du noch die Chance dazu hattest... Deswegen seid ihr Jedi so leicht zu töten, ihr greift nicht an, ihr verteidigt euch nur wie feige Gitzka“ fuhr sie mit einem verschmitzten lächeln fort und fixierte ihren Gegner „Und wenn ihr euch dann vor schmerzen krümmt und um Gnade bettelt, seid ihr der selbe Dreck wie einer der Glitterstim-junkies von Nar Shadaar, keine hehren Ziele, keine Aufopferung für die Allgemeinheit,... nur noch ein wimmernder Haufen Banthapodo der seine Freunde und seinen Kampftrupp nicht schützen konnte...“ Der Jedi stürmte auf sie zu, das Lichtschwert hoch über den Kopf erhoben und mit einem wütenden brüllen, genährt von dem Wahnsinn des Planeten der schon seit Wochen an seiner Selbstbeherrschung nagte und schließlich die Oberhand gewann. Dieses Monster musste ausgelöscht werden, dies war der einzige Weg, der einzige!
„Idiot“ lachte sie, wendete das Messer in der Hand und stürmte auf den Jedi zu. Das letzte, was ihr rechts Auge sah, war gleißende Energie und Licht. Sie war dem Schlag nicht ausgewichen, hatte sich ohne Selbsterhaltungstrieb auf ihn geworfen und taumelte nun mit leeren Händen zurück. Der Jedi weitete die Augen als er den Schmerz verspürte und als seine Hände bereits taub und schwer wurden, senkte er seinen Blick auf die Klinge in seiner Brust bevor ihm die Dunkelheit zu sich holte. „Es... gibt keinen... Tod, nur die Ma...“ waren seine letzten Worte an die Welt.

"Drecksack!" waren ihre abschließenden Worte als sie die Klinge aus dem Leblosen Körper zog, an dessen Kleidung abwischte und es zurück in den Stiefel schob.
Nachdem sie dessen Lichtschwert an sich genommen hatte, taumelte sie eine Hand voll Schritte vom erkalteten Kadaver weg.... Die Drogen hielten ihre Schmerzrezeptoren noch immer im eiskalten Griff gefangen, doch als sie an ihr Auge tastete, lies sie bereits jede Hoffnung fahren dieses noch retten zu können. „Republikanische Mistratte! Warum musstest du so verdammt Stur sein?“ fluchte sie und trat in ihrem Frust gegen die Leiche, einmal,.. zweimal... dreimal... schließlich hörte sie in der Wut auf zu zählen bis sie nicht mehr konnte. Der Jedi war tot, eindeutig... einige Minuten später lies sie den Körper schließlich hinter sich und jeder, egal ob Kind, Freund oder Feind der sich diesem verfluchten Bastard nähern würde, würde zusammen mit ihm und allem in einem Radius von 5 Metern von einer Plasmamine in seine atomaren Bestandteile aufgelöst werden.

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Tuesday, January 10th 2012, 3:25pm

Das letzte Tor

Krayton hatte sich in der Finsternis gegen einen Schutthaufen gelehnt der ihm nicht nur Deckung, sondern auch Tarnung vor zufälligen Beobachtern bot. Er würde es niemals zugeben, aber er eine Spur Unsicherheit nagte am Rande seiner Gedanken. Ihr Führer hatte sich mit einer Hand voll Worten abgemeldet und kurz darauf waren um sie herum Ruinen Eingestürzt als wäre ein Abrisskommando am Werk gewesen... Hawkeye hatte sich seit ein paar Stunden nicht mehr gemeldet und er wog das Risiko ab, ohne ihn durch dieses Schlachtfeld zu stolpern. Sie hatten bis jetzt einen Verlust zu verzeichnen weil einer ihrer jüngsten Mitglieder die Goldene Regel nicht beachtet hatte: „Fass nichts an, bewege nichts“ er hatte ein Stück Bauschutt beiseite geschoben... warum konnte ihn nun niemand mehr fragen denn sein Körper hatte sich in einem Sprühregen aggressiver Säure aufgelöst während er verzweifelt um Erlösung geschrien hatte. Doch zum Glück hatten alle andere die silberne Regel beachtet: „Wenn ein Gefährte eine Falle auslöst, bleibt nicht stehen, nimm Abstand, geh in Deckung!“ … dieser Rat hatte ihre Verluste beschränkt. .. diese Erfahrung hatte half ihn, das Risiko besser zu kalkulieren.. es war noch immer astronomisch hoch, aber wenigstens abschätzbar. Ohne einen Einheimischen währen sie wohl nicht über den ersten Schützengraben gekommen und ohne einen Profi währen sie jetzt nicht auf dem Rückweg...
...Und dann hörte er die Schritte auf der anderen Seide des von Rost und Plünderern zerfressenen Schiffsrumpfes. Sie waren weder leise noch vorsichtig also entweder eine Ablenkung oder eine Falle... Er schüttelte kurz den Kopf... der Planet begann bereits seine Spuren an ihm zu hinterlassen und zu prägen... und er war noch keine Woche hier! Langsam bekam er eine grobe Ahnung, warum Freundschaft hier genauso unbekannt wie Diplomatie war, es war ein Teufelskreis, ein ewiger Sumpf des gegenseitigen Misstrauens. Er lauschte wieder den Schritten, unregelmäßig, schlurfend,.. es klang nach einem verletzten... nicht übel... doch trotzdem kratzte etwas an seinen Instinkten, etwas beunruhigte ihn doch schaffte er es nicht, seinen Finger drauf zu legen. An jeden anderen Ort hätte er dieses Gefühl als Paraneua abgetan doch hier...“das offensichtliche ist immer die erste Falle...“ und dann kam es ihn, das offensichtliche! Die Quelle der Schritte bewegte sich nicht! Er fuhr herum,: „Sorry, Boss, wollte dir nur ein Grund für ein Satz neuer Hosen geben“.. und dann viel Sie ihm entgegen.

...Scheisse, hat wohl Lokalverbot im Jenseits bekommen, dass sie noch Atmet... ...halt die Klappe und drück hier drauf... ...Nick?, Krayton hier, rate mal was ich in der Hand habe... ...Sag Lashida, wir haben einen Todeskandidaten... ...Ich kann dich sehen, aktiviere unsere Signalboje... ...Das Taxi ist hier, sagt diesem verdammten Planeten Lebwohl... ...Wo ist die Patientin? Wer hat sie so zugerichtet? Ist dass ein Lichtschw... ...Ihre Augen flackern, das Kolto JETZ...

„… Ich weiß, dass du wach bist, wir haben dir alle Waffen abgenommen, die offensichtlichen und die versteckten. Ich gebe es ungern zu, aber seit dem Drecksloch da unten bin ich vorsichtiger geworden was seine Einwohner angeht“ Shizuko schlug ihre Augen auf, blickte auf die vielen Nadeln, Wundklammern, Schienen und Kolto-infusionen...sie alle waren nichts im Vergleich zu dem Schmerz, der ihren Körper überschwemmte. „Shizuko“ antwortete sie mit krächzender Stimme, wollte nach den Nadeln greifen doch sackte wieder zusammen.
„Lashida hat dir auf mein anraten eine doppelte Dosis Muskelrelaxan verpasst, ich weiß, dass du ein zähes Mädchen bist anders hättest du da unten wahrscheinlich nicht überlebt“ Er zog an seiner Kippe und blies den Rauch in die Luft. Lashida würde ihn dafür wohl gehörig die Leviten lesen, doch nach so einen Höllentrip währe er sogar mit einem Rancor in den Ring gestiegen, nur für einen Zug.
Die Tür zur Krankenstation öffnete sich und ein massiger Rattataki trat in den Raum.
„Die kleine Zuckerpuppe hier?“ fragte Nick und deutete auf das verkabelte Etwas auf dem OP-Tisch. „Pass auf, wenn sie mies gelaunt ist, sprengt sie dir dein Schiff unterm Arsch weg, und sie währe die einzige Überlebende selbst wenn sie direkt auf der Bombe sitzt.“ Krayton grinste und drückte die Kippe in einer Nierenschale aus.
„Kleines“ begann Nick „Ich sag dir gleich wie der Hase Läuft: wir bringen dich vom Planeten weg, das war der Deal, von „zusammenflicken“ war nicht die Rede...“ Er blickte kurz zu Krayton und wartete sein knappes nicken ab. „Wir brauchen fähige Talente und auch wenn du Teamwork nur vom Hörensagen kennst weißt du, wie man überlebt und Leute Tötet“ Nick knallte das mitgebrachte Lichtschwert vor sich auf den Tisch. „Für den gab es ein gutes Kopfgeld, nach den Versorgungskosten kannst du den Rest nehmen und verschwinden doch lange werden die Cred's nicht reichen, bei uns hingegen hast du die Möglichkeit auf eines geregeltes Einkommen und wir würden für deine Vercyberung aufkommen, ein Scharfschütze ohne Auge ist nicht mal als Kanonenfutter zu gebrauchen.... Überleg's dir“ schloss er schließlich ab und schritt lächelnd durch die Tür. Nachdem er die Krankenstation hintersich gelassen hatte, begutachtete er nocheinmal das Datapad des getöteten Jedi. "Ein netter Bonus, das Kopfgeld ist ein Taschengeld im vergleich zu dem, was Darth Krayne für diese Informationen zahlen würde...“ murmelte er mehr zu sich selbst als er schließlich aufsah.
„... oh Lashida, auf dem Weg zu deiner Patientin? Ich glaube, Krayton raucht in deiner Krankenstation und nebelt deine Patientin ein“

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