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Montag, 6. Mai 2013, 18:12

SW:TOR Web of Shadow, Thread of Time

Tendril of Corruption I

Der Planet Tiberion, eine endlose Eiswüste, kalt und unwirtlich das seine Oberfläche von Kilometern an Metaneis bedeckt war. Hier gab es nur wenige Menschen welche das Eis abbauten um es als billigen Brennstoff zu verkaufen,... Doch dies alles verblasste im Vergleich zu den riesigen unterwassertauglichen Gefängnissschiffen der Leviathan Klasse welche in den Weltmeeren unter dem Eis trieben um nur alle 6 Monate aufzutauchen. Drei dieser Schiffe gab es noch, sie waren ein wohlgehütetes Geheimniss, beherbergten sie doch die Art von Gefangenen, die sonst nirgendwo sicher genug aufbewahrt werden konnten und zu wertvoll für den Tod waren... Hier fristeten Politische Gefangene und Planetenschlächter die letzten Jahre ihres Daseins. Fernab von den Augen der Republik, dem Imperium und der Galaxis.

Der Frachtraum, hier standen sie alle: einzelne Container, Gefängnisse, gefertig um den individuen die sie beherbergten im Zaum zu halten. Hier konnte niemand ausbrechen, es gab keine Rettungskapseln und auch keinen anderen Weg zur Oberfläche. Hier unten war das Ende aller Tage angebrochen und nur die Wärter konnten hoffen nach einem halben Jahr wieder das Licht einer Sonne zu erblicken sofern sie nicht selbst dem Wahnsinn der Isolation anheim vielen.
Kasuru Yukatami, ehemalige Meisterin der Jedi, gefallen und verstoßen von ihrem Orden und ein Leben in Isolation fristend, öffnete ihre Augen. Ihre Zelle war wie immer Finster, kein Licht drang zu ihr Hindurch,... sie war alleine mit sich und ihren Gedanken, schon seit Monaten! Doch dieser Moment war ihr Vertraut, instinktiv wusste sie: Es war soweit, es war jener Faden dem sie gefolgt war und nun würde sie endlich erfahren, weshalb sie diese Strapatzen alle auf sich nehmen musste.

"Wie lange wollt ihr noch in den Schatten lauern, Sith?" Ihre Worte klangen klar, ungebrochen und mit einem hauch von Hochmut doch das Echo des engen, leeren Raumes verzerrte die Worte in eine Kakophonie aus wiederhall die in den Ohren schmerzte.
Cadees blieb weiterhin still, lauerte einem Raubtier gleich weiterhin in den Schatten ihrer Umgebung: Sie war das kalte Metall des Bodens, sie war das Tropfen von Kodenzwasser in der ferne, sie war das ewige Knarzen des Schiffsrumpfes welches Täglich wie eine gequälte Seele durch den Schiffsrumpf stöhnte... Nur einer hatte sie jemals bemerkt wenn sie es nicht wollte und diesen Jemand nannte sie ihren Meister. Er war der einzige gewesen der ihr Echo in der Macht jemals hatte spüren können und in diesen Moment hatte er gleichzeitig seinen Untergang besiegelt: Er hatte sie zu seiner Schülerin gemacht. Irgendwann würde er unvorsichtig sein, irgendwann würde es einen Moment der Nachlässigkeit geben und in diesem einen Herzschlag der Schwäche würde sie zuschlagen und ihn vernichten um seinen Platz einzunehmen. Doch bis zu jenem Tag an welchen sie ihre Hand mit seinem Blut tränken würde, würde sie ihm vorbehaltos Dienen wie es ihr der Codex vorschrieb: Das Vorrecht und die Macht des stärkeren...
Die Reinblütige erlaubte sich ein schmales Lächeln doch noch immer war sie eins mit den Schatten ihrer Umgebung. Nichts was die gefallene Jedi sagte würde sie aus den Schatten hervorzerren denn sie wusste ganz genau über ihre Fähigkeit bescheid und dieses schwache Wesen war ihr eindeutig unterlegen,.. es währe ein leichtes sie und die gesamte Crew des Schiffes abzuschlachten doch war dies leider nicht Ziel ihrer selbstauferlegten Mission.

"Nein, ich kann euch nicht spüren oder hören und dennoch bin ich mir eurer Anwesenheit bewusst denn ich habe euch gesehen: Ein Schatten würde kommen und mir einen Weg durch die Dunkelheit zu einem neuen Pfad weisen, ein Pfad in die Freiheit.
Cadees verharrte noch immer regungslos an ihrem Ort und mit zunehmender neugier musterte sie das Anlitz der Jedi. Sie war in einer hellen, weiten Robe gehüllt, eine unpraktische Kleidung für den Kampf doch dafür schien sie nicht geschaffen zu sein. Jede Regung dieser Person schrie geradezu nach ihrer körperlichen Erschöpfung! Sie hatte ihren Körper verkommen lassen und sich damit der offensichtlichsten Schwäche hingegeben und nichts verabscheute sie mehr als das!
Doch dann hielt sie kurz inne,... Hochmut war auch eine Schwäche... die absolute Überlegenheit vorrauszusetzen war nicht nur Gefährlich sondern auch Tödlich,... nein, sie würde sich nicht beeinflussen lassen. Diese war mächtig, das musste sie ihr zugestehen, jedoch auf eine andere Art wie sie es zu bekämpfen gewohnt war. Sie hatte die Unterlagen eingehend studiert. Diese konnte Menschen manipulieren. Ohne die Macht, Erpressung oder anderen Tricks: Sie fand einfach heraus welcher Wunsch tief in den Herzen der Menschen seine Wurzeln geschlagen hatte und erfüllte diesen.

Ein tiefes Ächzen gequälten Stahls rumorte durch den Schiffsrumpf und unterbrach das kurze schweigen der monotonen Unterhaltung. Die Sith lies ihren Mantel aus Dunkelheit fallen, der Schatten schälte sich geradezu von ihrem Körper und ließ sie aus der Düsternis welche ihr schwarzes Herz gebahr, hervortreten. "Es wird Zeit,..." Cadees musterte die gefallene Jedi voller Abschäu "... Kreatur" Spuckte sie aus. In ihrem Leben des Blutvergießens gab es Zeiten, an welchen sie ihre Gefühle zum Wohle ihres Meisters unterdrücken musste. Dies war ein solcher Moment und er kostete ihr ein nicht zu vernachlässigendes Maß an Überwindung als sie Kasuru die Hand reichte. "Komm, ihr spracht von einen Weg durch die Dunkelheit? Ihr habt keine Ahnung was für finstere Gefilde hinter dem Tellerrand eures kleinlichen Verstandes lauern.

Als Kasuru die Hand nahm kroch die Finsterniss wie ein wabbender Teppich aus Nebel auf die beiden zu. Wie gierige Ranken krochen sie an ihren Körpern hoch, glitten mit eisiger Kälte über Kleidung und Haut um sich schließlich vollends zu verschlucken... dann zog sie die Sith durch die Wand hinaus ins Zwielicht des Schiffes.

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Samstag, 11. Mai 2013, 14:25

Zwei von ihnen

Planet Hasparax am Rande der ehemaligen Zion Hegemonie unter der Kontrolle des Imperiums

Zwei vermummte Gestalten schlenderten durch die Menschenmenge der imperialen Hauptstadt von Hasparax: Maroon. Doch waren sie nicht teil der Masse: Sie waren wie die Steine im Fluss: alle anderen machten Platz, flossen um sie herum, weichten ihrer Präsenz. Die eine Gestalt: zierlich, in einer teuren doch schlichten Robe gekleidet und ohne frage eine reinblütige mit schwarzen Haar. An Ihrer Hüfte baumelte zwischen dem Stoff ein reich mit Ranken und Ornamenten verziertes Doppellichtschwert. Die Gestalt glich mehr einer Politikerin denn ihre Kleidung war teuer und vor allem nicht zum Kampf auf dem Schlachtfeld bestimmt.
Beide waren in einer fast nebensächlichen Unterhaltung vertieft während sie durch die Menschenmenge schritten:
„Ein Wesen mit dieser Fähigkeit,... sie könnte problemlos euch und eure Rivalen gegeneinander ausspielen. Wenn ihr mir diese Anmerkung gestattet: ich glaube, Ihr unterschätzt sie.
Die zweite Gestalt, im Vergleich zur Begleiterin Hünenhaft und in einem schweren Kampfmantel gehüllt. Die Maske, welche das halb verdeckte Gesicht umschloss, zischte kurz als sie der Umgebungsluft zusätzlichen Sauerstoff zuführte um zu einer Erwiderung anzusetzen. Seine Stimme klang dabei kühl, selbstbewusst und berechnend jedoch ohne der falschen Überheblichkeit welche schon so manchen Sith durch Selbstüberschätzung den Tod brachte:
„Sie hat ihr Talent bereits bewiesen“
„Es ist nicht ihre Gabe welche ich anzweifle,... es sind ihre Ambitionen, Meister“
„Sie wird eines meiner mächtigsten Werkzeuge, genau wie ihr. Ich werde sie formen, genau wie euch. Sie wird mir ewig untertan sein,... genau wie ihr“ und mit diesen Worten beendete er das Gespräch ohne eine weitere Silbe aussprechen zu müssen.
„Ja, mein Lord“

Beide hielten sie an einem riesigen Tor zum prunkvollsten Anwesen der Hauptstadt. Großspurig, mit Elektrum und Arcantrid verziert, seltenste Materialien, wertvoll jedoch nur ihres Aussehens wegen und somit für die Kriegsbemühungen ungeeignet. Der Meister baute sich vor dem Tor auf und verschränkte die Arme vor der Brust, seine Schülerin zu seiner linken Seite, und nur einen Schritt hinter ihm. Ein Holo aktivierte sich und vor den beiden flimmerte im zarten Blau die Gestalt eines Adjutanten der sie neugierig zu mustern schien bevor er das Wort ergriff.
„Wer bittet um Einlas?“
Die Schülerin trat einen Schritt vor, starrte dem Holobild direkt in die Augen und erhob mit sichtlichen Unmut die Stimme: „Darth Krayne „wünscht“ Einlass. Zollt einem Lord seines Ranges den Respekt der ihn gebührt oder euer Leben wird kurz und schmerzvoll sein“
Der Adjutant weitete für einen Moment die Augen doch fing er sich schnell genug wieder: „Natürlich, der Einlass sei euch... gestattet“ Das Holo begann zu flimmern und erlosch nur einige Momente später bevor die Flügel des Tores mit einem lauten, hohlen Pochen zur Seite schwangen.
Ein langer Gang erstreckte sich vor ihnen, geschmückt mit der Geschichte einer langen Ahnenreihe berühmter Sith die alle im Stammbaum des Besitzers vertreten waren. Hier wurde dessen Familie glorifiziert um den Besuchern angst und Schrecken einzuflößen.

„Weshalb euer Gastgeber sein Anwesen auf diesem entfremdeten Planeten wohl errichtet haben mag? Und dann noch diese Scharen an Untergebenen welchen wir begegnet sind.
„Es gibt zwei arten von dunklen Lords: Die einen haben ihre Macht auf dem Fundament ihres eigenen Könnens erbaut...“ Antwortete der dunkle Lord“... und die anderen auf den Schultern ihrer Diener. Doch Diener können sterben, sie können korrumpiert werden und sich gegen ihren Herren wenden, euer eigenes Können jedoch wird euch nie im Stich lassen solange ihr euch eurer Fähigkeiten bewusst seid.“ Schließlich gelangten sie zum Audienzsaal des Anwesenheit welcher dem äußeren an Schönheit und Dekadenz in nichts nachstand.
„LORD Krayne, es ist mir eine Ehre, Euch in meinem Bescheidenen Heim begrüßen zu dürfen.“
Auf dem Thron zur Mitte, dem des Imperators nachempfunden und eine Hand voll Stufen über ihnen, saß ihr Gastgeber im prunkvollen Ornat dessen Wert problemlos mit einer vollständigen Jägerstaffel aufgewogen werden könnte. Alles an ihm drückte seine tiefste Abneigung ihnen gegenüber aus: er erhob sich nicht, die herablassenden Worte, das weglassen des Titels,... doch nichts davon im offenen, all dies war entschuldbar und somit nichts, was einen direkten Angriff ihrerseits rechtfertigen würde. Der müde Blick des Lords richtete sich abfällig auf Cadees.
„Ihr bringt eine Schülerin? Steht es so schlecht um eure Untertannen nur eine einfache Schülerin unter euch zu wissen?“ Die Sith öffnete den Mund doch wurde ihre Antwort sofort unterbrochen.
„Schweigt! Ein Kind wie auch glaubt wohl, es wisse wie sie sich in der Umgebung hoher Lords zu verhalten habe doch ihr seid nicht mehr als ein unwissender Welpe, kniet nieder vor einem Lord vor allem wenn euer Schicksal in den Händen eures Gastgebers liegt!“
Als Cadees Anstalten macht sich zu verneigen hielt Darth Krayne sie mit einer kurzen Handbewegung davon ab. „Lord Raahn, ich empfand es nicht für nötig mehr als eine Schülerin zu diesen Treffen mitzubringen schließlich könntet ihr unser Anliegen falsch auffassen, schließlich sind wir sind nicht gekommen um uns zu bekriegen oder seid ihr da anderer Meinung?“
Lord Raahn hielt in seiner Triade inne, holte einmal Luft um sich wieder zu beruhigen. Gerade eben wurde ihm der Respekt einer einfachen Schülerin verweigert zusammen mit einer indirekten Andeutung seiner kämpferischen Schwäche... er hatte einen Gegner gefunden welcher sich mit Worten auf dem Schlachtfeld der Diplomatie zu erwehren wusste.
„Ich habe gehört, eine eurer jüngsten und ertragreichen Ausgrabungen währen von Söldnern angegriffen worden,... eine Schande, dabei hattet ihr in letzter zeit eine... „Glückssträhne“ wie es scheint.“ Die Worte des Lords verrieten nichts doch sein herablassendes Lächeln sprach Bände.
„Ihr sagt es Lord Raahn, und wie ich hörte, habt ihr vor kurzen eine nicht zu unterschätzende Investition getätigt welche einige Artefakte von großem Wert mit einschloss. Es wäre mir eine Freude, euren neusten Besitz bestaunen zu dürfen.“
„Leider „LORD“ Krayne werde ich euren Wunsch ausschlagen müssen, ein Team meiner besten untergebenen, Wissenschaftler und Archäologen von großem Talent und Wissen, begutachtet meinen Neuerwerb in diesen Augenblick. Niemand darf zu ihnen bis sie ihre Arbeit vollendet ist. Ich werde euch also leider vertrösten müssen.“
Darth Krayne nickte knapp
„Dann haben wir uns nichts mehr zu sagen, ich wünsche euch lukrative Geschäfte Lord Raahn“ er nickte seiner Schülerin und wandte sich ohne ein weiteres Wort von dem japsenden Lord ab welcher von jener Missachtung der Etikette entsetzt war.

Wie sie gekommen waren gingen sie nun den selben Gang hinab als Lord Krayne schließlich seine Stimme erhob.
„Cadees“
„Mein Lord?“
„Ihr wisst wozu ich euch erschaffen habe?“
„Ja, mein Lord“
„Geh, ich will das Holocron wieder haben, lass niemanden seiner „Archäologen“ am leben, schlachte sie ab!“
Nur Darth Krayne hörte das leichte Zittern von Vorfreude ihrer Stimme.
„Es wird geschehen, mein Lord“
Darth Krayne schritt weiter doch seine Schülerin blieb zurück in der Dunkelheit die sich um sie zu verdichten schien.
„Ich werde sie alle töten“ trugen die Schatten ein sonores flüstern an sein Ohr bevor es verstummte.

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Sonntag, 13. März 2016, 12:18

Echos

Die Gravesinger...
im Geostationären Orbit über Yavin IV...

Die Gravesinger zeichnet ihre erfurchgebietende Silouette an den Himmel von Yavin IV direkt über einer Tempelruine. Die vor Jahren noch beeindruckende Flottille aus kleineren Eskort und Hilfsschiffen war seit dem Krieg mit dem Zakuul Imperium auf eine überschaubare Anzahl geschrumpft. Immerhin waren die Narben des Kampfes am Dreadnought bereits verheilt und dennoch: Darth Kraynes Flotte und damit auch seine Machtposition war verkrüppelt.

Seine Schritte hallten auf den Gängen aus Durastahl-Stahl welche sich durch das Allerheilige, den Meditationsräumen des Schiffes, schlängelten. Eine Unzahl an Sklaven, geschickt wie auch eifrig hatten die Gänge vor Jahren mit Bildnissen, Götzen und Formen des Sith-Imperiums geschmückt. Es hatte Wochen gedauert bis der Dunkle Lord schließlich zufrieden gewesen war und nach getaner Arbeit, setzte er das erste und absoluteste Gesetz des Heiligtums durch: nur sein innerer Zirkel würde das Allerheiligste jemals lebend verlassen. Die Sklaven und Baumeister wussten um ihr Schicksal doch deren Familien wurden für die treuen Dienste am Sith-Imperium entlohnt.

Der dunkle Lord hielt kurz inne, etwas fühlte sich falsch an, die Macht sie war... nein, es war nicht die Macht, es war etwas anderes, ein leises Summen, ein Vibrieren tif in seinen Knochen am Rande der Wahrnehmung. Immer wenn er meinte, den Ursprung endlich ausgemacht zu haben, entzog sie sich seinen Blicken und Gehör. Der Sith steurte ein neues Ziel an. Es währe ein jammer um die Kostbarkeiten und Artefakte auf den Gängen wenn diese in einem Handgemenge beschädigt werden würden und so gab es im Allerheiligen nur einen einzigen Raum, welcher für einen Kampf geeignet war: Die Trainingsarena. Und das es ein Kampf geben würde,.. es war eine Vorahnung seiner Instinkte. Im schlimmsten Fall würde er nur einen Umweg nehmen.

Der Halbkugel große Raum öffnete sich vor ihm, Putz- und Wartungsdroiden beseitigten die Spuren, wahrschienlich jene von XARX. Die Tiefen Furchen, Branndspuren und verzogenen Panzerplatten waren ein eindeutiges Zeichen des Zorns welchem hier freien lauf gelassen wurde. Er hatte schon lange keinen Ernstzunehmenden Gegner mehr und war darum unruhig, das innerste seines Wesens lechzte wohl nach Kampf und Blut. Vielleicht war es auch die Schmach durch das Zakuul Imperium welches ihn in Frust ertränkte... egal, er würde stärker werden, das war nun wichtiger den je.

Seine Schaar an Schülern und Akolythen war auch wie seine Flotte geschrumpft, jeder Sith zählte nun um seine Machtposition zu verteidigen. Die Zakuul hatten mit ihrer Offensive die Machtverhältnisse in den Reihen der Lords der Sith erschüttert und neu geschrieben: Große Anführer mit ihren mächtigen Flotten waren in den Feuern des Krieges ausgelöscht worden während die kleinen Flottillen unbedeutender Lords, ihrer politischen und Kampfmäßiger unzulänglichkeit für Patroulliendienste eingesetzt, keinerlei Verluste erlitten und damit die Machtpositionen ambitionierter Lords untermauern konnten,... Chaos! War dies alles geplant gewesen? Oder nur ein Zufall des Krieges?

Er konnte sich noch an Ihr Gesicht erinnern, schwitzend und von etwas wie,... Angst? geprägt als Kasuru auf die Brücke gestürmt war, alle Protokolle missachtend lies sie die Wachen hinter sich und brach erschöpft im Zentrum des Kommandodecks zusammen. "Anhalten, Sofort!" Ihre Stimme lies die Crew erschaudern und abwartend zu ihrem Lord blicken. Sie alle hatten sich mit einer riesigen Sith-Armada zur ersten Schlacht mit dem neuen Feind im Hyperraum formiert. Aus der Formation auszubrechen währe einem Verrat gleichgekommen, und es waren nur noch Sekunden bis zur Ankunft gewesen... Trotzdem tat er es, er hatte einen Augenblick gezögert bis er den Befehl zum vollen Stopp gegeben hatte,... dieser Augenblick hatte ihn den rest seiner eigenen Flotte gekostet welche den Befehl nicht rechtzeitig erhielt... diese wurde vom Zakuul Imperium ausgelöscht wie der Rest der Armada...

Darth Krayne schob die Erinnerungen beiseite, warum sie ihn gerade jetzt wieder einholten war ihm ein Rätsel doch er würde sich davon nicht ablenken lassen... Ablenken,...

"Aktivierungstoken empfangen"
Das Summen von Servomotoren erfüllte den Raum als die Trainingsdroiden alle wie eine geisterhafte Armee zum Leben erwachten.
"Aktiviere Trainingsprotokolle...Fehler...Datenspeicher Fragmentiert...Suche Backuproutinen... gefunden ... Lade Routine: Attentat auf Darth Krayne... beginne Kampfhandlungen

"Erbärmlich" schnaufte der dunkle Lord, griff nach der Macht und zerquetschte ein halbes Dutzend der Angreifer. "Wahrlich erbärmlich!" er wand sein Lichtschwert und parrierte einen Schlag aus den Schatten. Aus dem Nichts schälten sich sechs in dunklen Roben gekleidete... Attentäter mit langen, schwarzschimmernden Klingen. Natürlich waren die Droiden eine Ablenkung gewesen, trotzdem würde es schwer werden, sich gegen die Masse auf dauer zu behaupten.
"Tod durch tausend Nadelstiche,.. es hätte klappen können wenn..." einer der Attentäter stürzte mit erhobener Klinge auf ihn zu, die Rubinrote Klinge des Lords Schnitt mühelos mit einem perfekten Hieb durch den Hals des Angreifers und dann,... explodierte dieser in einer Schalldetonation...


Die Detonation lies ihn desorientiert zurück taumeln, seine Ohren klingelten und er brauchte einen Moment um Luft zu holen,... eine Bewegung in seinem Rücken offenbarte den Plan,... ein weiteres halbes Dutzend erhobene Klingen.
"Sich selbst vermienende Attentäter, Geisitge Ablenkung, dann Droiden zur Ablenkung, und dann ein letzter Trupp wenn sich einer opfert... Erstaunlich,... und das war es nun?...

Darth Krayne erwartete die Klingen welche seinen Körper durchbohren sollten... als schließlich die Temperatur im Raum rapide zu sinken schien.

..."Ihr seht schwach aus, "Meister"", die rauhe, kratzige Stimme war zuerst da, dann schien es, als würde Schatten und mit ihr das Licht von einer Silouette abperlen. Unter den Schwaden und Tropfen der Realität kam die Gestalt einer reinblütigen zum vorschein, einer Sith die er hier und jetzt,... vielleicht vermutet hätte sollen aber es nicht tat, nach 5 Jahren der Stille,... sie war auf einem der Begleitschiffe gewesen die in der ersten Schlacht vielen.

Ihre Schwarz-Violetten Lichtschwertklingen, und ein handlicher Schildgenerator an ihrer linken hielten noch immer die sechs Klingen in Schacht welche auf Darth Kraynes Herz gezielt hatten. "Wagt es nicht zu sterben, für Euch mag es keinen Unterschied machen ob Ihr durch meine Klinge oder die eines zweitklassigen Attentäters sterbt, für mich jedoch schon. Ich habe geschworen, euch zu Töten und euren Platz einnehmen, solltet Ihr jemals schwäche zeigen... Ich neige dazu meine Versprechen zu halten"
Die Luft begann zu flimmern und eine unsichtbare Welle aus Energie Stieß die vermummten Gestalten zurück. Nicht weit, doch reichte der Augenblick sich aus dem Patt zu lösen.

Die Angreifer zogen sich in die Schatten zurück und verschwanden aus den Blickfeld. Krayne hatte dies bereits gesehen, mehr als einmal...

"Jämmerlich!, ihr habt zwar die Schatten umarmt, doch was ihr seid sind nichts weiter als Amateure, im vergleich zu meiner Macht seid ihr nicht mehr als ein kleine Bälger welche ein neues Spielzeug gefunden haben"
Die Luft der Umgebung nahm den süßlichen Geruch von Moder und Verfall an und es schien, als würden sich die Schatten um Cadees krümmen, sich winden wie ein verletztes Tier in der Argonie seiner letzten Sekunden des Lebens.

"Als die ersten vernunftbegabten Wesen das Feuer entdeckten, die Quelle jeder Kultur und Zivilisation, fanden Sie auch ihre erste Angst, die lebenden Schatten welche das Feuer an die Wände ihrer Höhlen malten... Ich bin ein lebendig gewordener Schatten und Ihr seid einfach nur Opferlämmer auf dem Weg zum Altar" Ihre Stimme hallte durch den gesamten Raum, ohne Ursprung. Eine Klinge erschien vor Krayne und steuerte wieder auf sein Herz zu. Er konnte das fahle Gesicht unter der Kaputze erkennen, Totenbleich und Hassverzerrt. Doch die Klinge hielt in der Luft inne als sie zusammen mit dem Arm einfach zu boden viel und dort in wenigen augenblicken verfaulte. Der Attentäter zerviel ebenso mit einem dumpfen Röcheln als sich die Haut von seinen Knochen abschälte und als klapperndes Gerippe zu boden viel.

Darth Krayne hob sein Lichtschwert, das Überraschungsmoment war vorbei, er wusste um seine Gegner, und würde sie nun vernichten.


Minuten Später...


"...Cadees..." die reinblütige kniete vor Darth Krayne und hatte neun schwarze Klingen wie Trophäen zur Darbeitung vor sich aufgereiht. "Ihr werdet mir Fragen beantworten,.. viele Fragen....

Erhebt euch und folgt mir, ich bin sicher, ihr wisst bereits wohin ich euch führen werde..."

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