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Monday, July 1st 2013, 9:44pm

SW:TOR Die Sturmkrähen

Fa'Shi

Prolog:
Die Atramentous, ein Frachter auf dem Hydian Way...

Es war Dunkel in der kleinen Kabine des Raumschiffs und nur die langen Streifen der vorbeiziehenden Sterne auf der anderen Seite des Transparitstahl-Fensters spendete genug Helligkeit um die wenigen Schatten und Silhouetten der kleinen Kabine zu erahnen. Eine Chiss schlug ihre Pupillenlosen Augen auf und starrte einen kurzen Moment in die Dunkelheit ihrer Umgebung bevor ein sanftes Lächeln ihre Lippen umspielte. Ihr Versuch, die Decke zu sich heran zu ziehen um ihre Blöße zu bedecken scheiterte denn der Mann auf der anderen Seite des Bettes wollte diese selbst im Schlaf nicht aufgeben. Etwas verträumt wischte sie ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und überlies ihn schließlich das Schlachtfeld. Es dauerte einige Zeit bis sie ihre Kleider in der Dunkelheit aufgespürt hatte doch ein aufregendes Leben lies auch dies zur Routine werden. Nur würde sie sich diesesmal nicht davon Schleichen denn sie hatte ihren Platz in dieser finsteren, vom Krieg und Missgunst gezeichneten Galaxis gefunden,...


Kapitel I
Taris, Schmuggleraußenposten “Forsaken Sanctuary” - ein ehemaliger Raumhafen in der Roten Zone

Cauldron saß im Pilotenstuhl der Atramentous und überprüfte seine “Frachtliste” aus machtsensitiven Flüchlingen, ein Artefakt für den SID sowie einige Datenwürfel über die jüngsten Aktionen des Imperiums auf Taris. Für diese Fracht würden viele ein Vermögen zahlen doch er würde nur die Dankbarkeit einiger Menschen erfahren und vielleicht genug Credits für die nächste Tankfüllung sowie etwas zu beißen. Die Republik hatte nicht viel Geld um Leute wie ihn zu bezahlen, dafür drückten sie ein Auge zu wenn es um seine etwas dubioseren Geschäfte ging doch waren diese nicht einmal der Rede Wert. Wie hatte Shiva ihn genannt? “Ein Hoffnungsloser Fall mit zu wenigen Credits auf seinen Kopf um als “Freiheitskämpfer” durchzugehen” … und dann hatte sie ihn geküsst und spätestens in diesen Moment war klar, dass sie für immer zusammen sein würden, er hatte es gespürt. Und nun war auch sie an Bord seiner kleinen Crew zur Rettung der Republik, eine eingeschworene Gemeinschaft, Freunde für die Ewigkeit.

Die Com-Leuchte blinkte und als er den Knopf betätigte, flackerte das verzerrte Holobild vor ihm auf welches stetig zusammenbrach und Interferenzen bildete,... vielleicht hatte er irgendwann genug Geld um den Projektor zu ersetzen. “Boss?” es war Thung’tze, ein Ithorianer und geistiger Hirte der Crew wie er sich selbst nennen würde wenn er den Stolz besäße darüber zu sprechen. “Wir sind bei den letzten Vorkehrungen, ich habe fast alle Flüchtlinge überprüft und bis jetzt war niemand mit dem Rakguhl-Virus verseucht es wird jedoch noch ein wenig dauern bis ich fertig bin. Wir haben vorsichtshalber die Hangartore verschlossen um unliebsame Gäste fern zu halten” Der Ithorianer neigte demütigst sein Haupt, unterbrach die Verbindung und damit auch seinen Monolog.

“Hart Arbeiten?” zwei sanfte Hände schlangen sich von hinten um seine Brust und streichelten über seine zerschlissene Lederjacke. Er konnte sofort die wärme Spüren die sie ausstrahlte als sie sich an ihn schmiegte. “Wir werden bald starten, je früher, um so besser. Mir gefällt dieser Planet nicht, alles hier will einen töten und ein Kumpel hat mir gesteckt, dass eine Sith nach Taris gekommen ist und ihre eigene Einheit mitgebracht hat. Er machte sich sofort aus dem Staub nachdem er mir diese Nachricht geschickt hatte...” Cauldron aktivierte sein Privates Holocom, das Bild zeigte einen Menschen mit Kybernetischen Beinen und gehetzten Gesichtsausdruck: “Hier ist gerade eine Sith gelandet, inklusive einer gut ausgerüsteten Einheit in einer Sturmfähre, das riecht nach etwas großen wenn das Imperium eine Sondertruppe hier runter schickt... Ich bin weg, und du solltest auch deinen Arsch von diesen Planeten schaffen, Hotri Ende” Das Holo zerbarst in tausend kleiner Partikel und erlosch schließlich.

“Das hört sich nicht gut an, was wenn sie hinter uns her sind? wir sollten verschwinden!” “Unwahrscheinlich” antwortete der Captain doch seine Stimme fehlte die gewünschte Zuversicht. Er konnte ihr einfach nichts vormachen. “Trotzdem, ich möchte dich nicht verlieren, nicht, nachdem wir uns zwischen den Sternen gef...” Cauldron zog seine Liebe auf den Schoß und und erstickte ihre Worte in einen Äonen dauernden Kuss.. “Mach dir keine Sorgen” flüsterte er nachdem er von ihr abgelassen hatte. “Wir sind bald hier weg und wir sind im Vergleich zu den vielen anderen Zielen hier auf Taris unbedeutend, vielleicht nur ein Artefaktbuddler der genügend Geld für eine Eskorte berappt hat.” Beide hielten sich gefühlte Stunden fest umschlungen und genossen die Anwesenheit des jeweils anderen. Tatsächlich jedoch waren es nur wenige Minuten doch Gefühle hatten die Macht die Zeit zu manipulieren.

“Wenn wir zurück sind sorge ich dafür, dass du beim SID einen sicheren Posten bekommst der dich aus der Schusslinie meiner Arbeit hält.” begann Cauldron doch Shiva schnitt ihm das Wort ab: “Damit DU mit anderen Frauen anbändeln kannst stimmt’s?” mit gespielten Zorn befreite sich die Chiss aus seinen Griff. “Hättest du wohl gerne, ich bleibe bei dir, jemand muss dich ja vor deinen kühnen Dummheiten bewahren.” “Ich, was? Nein! du....” Cauldron wurde wieder unterbrochen als eine Statusanzeige aufleuchtete. “Siehst du? wir sind quasi Abflugbereit, sag dem Planeten aufwiedersehen” Cauldron öffnete die Luftschleuse für den Rest der Crew, nur einen Moment bevor die Hölle Ausbrach...

Kapitel 2

Es war wie im Krieg, Blasterfeuer, Explosionen, Schreie, Blut, der Geruch nach verbrannten Fleisch und Knochen,... Es dauerte einen Moment bevor Cauldron sich sammeln konnte doch seine Instinkte halfen ihn dabei selbst hier einen kühlen Kopf zu bewahren. Seine insgeheimen und schlimmsten Befürchtungen hatten sich bewahrheitet: Das Imperium war hier und was er sah, war ein Massaker unter den Flüchtlingen denen er die Freiheit versprochen hatte. Er riss sich los, hielt nach einem Ausweg ausschau nur um zu sehen, wie Thung’tze in diesen Moment einen Meter vor der Hangarkonsole zusammenbrach. Dies war ihr ausweg, wenn die Tore sich öffneten, hätten sie eine reelle Chance zu fliehen doch es war eine Rettung ohne Wiederkehr, wer immer dort hinausging würde nicht wieder zurück kommen, dafür würde die Zeit nicht reichen denn die imperialen Truppen stürmten bereits geordnet voran und würden die Konsole bald erreichen, jede Sekunde des Zögern’s würde ihre Überlebenschancen verringern.

Als er schließlich durch die Tür Stürmen Wollte, hielt Shiva ihn auf. Sie packte sein Handgelenk, drehte sich unter seinem Arm hindurch zeichnete mit diesen einen Kreis auf dessen Rücken so das er sich vorne über beugen musste, wollte er nicht mit gebrochenen Knochen weiter leben. In diesen Moment packte sie ihn im Nacken, drehte noch eine letzte Pirouette und warf ihn schließlich zurück ins Schiff wo er für einen Moment benommen an der Bordwand liegen blieb, lange genug um das sich schließende Schott zu beobachten. Er Sprang wieder auf doch als er die Tür erreichte, hörte er bereits den Schuss eines einzelnen Blasters und eine kleine Explosion auf der anderen Seite der Luftschleuse.

"Nein!" Schrie er, hämmerte verzweifelt gegen das Schott und dem kleinen darin eingelassenen Fenster doch seine geliebte stürmte bereits auf die Konsole zu während Blastersalven Steine und Schrott um sie herum zum schmelzen brachten. Er blickte aus dem Fenster und ihn ihn breitete sich eine Leere aus die er seit er sie kannte nicht mehr gespürt hatte. Sie schaffte es zur Konsole, natürlich schaffte sie es doch in ihm wollte er da draußen sein und Sie hier drinnen in Sicherheit. Seine Fäuste schmerzten bereits und die Tränen trübten seine Sicht als sich die Schotts endlich öffneten. Durch den Schleier aus Salzwasser sah er noch, wie sie sich die Blasterpistole an den Kopf hielt,... sie würde den Imperium niemals lebend in die Hände fallen wollen hatte sie gesagt, die Folter würde sie nicht ertragen können und noch weniger die Gewissheit, sollte sie brechen und ihre Freunde verraten... sie war patriotischer als er es je hätte sein können und dennoch würde niemand außer er über sie trauern,... Ein Ruck ging durch den Frachter als die alten Repulsoren aufheulten und den zerbeulten und von Kriegsnarben gezeichneten Rumpf anhoben. Das finstere Leuchten eines Lichtschwertes stach in sein Auge, kurz bevor seine geliebte an der Konsole zusammenbrach. Er wollte schreien, seinen Frust, seine Verbitterung, seine Trauer! doch ein loses Teil traf ihm am Kopf und stieß ihn in die bodenlose Abgründe der Bewusstlosigkeit.

Kapitel 3
Die Gravesinger

Kälte,... eisige Kälte war das erste Gefühl welches ihrer Nerven habhaft wurden und mit ihm kam der Geruch chemisch aufbereiteter Luft wie sie nur auf imperialen Schiffen vorkam,... Doch das schlimmste war die Gewissheit die sich langsam, nach und nach in ihrem Geist breit machte: Sie lebte! Sie durfte nicht leben, sie sollte Tod sein!

Shiva riss ihre Augen auf und starrte in das unversöhnliche, rote Gesicht einer Sith welche mit überkreuzten Beinen sich im Sessel gegenüber niedergelassen hatte. Angst,... tiefe, Instinkt gesteuerte Angst fuhr durch ihren Körper, vor der Folter, vor der Befragung und den schlimmsten aller Gewissheiten: Sie würde brechen! Egal was sie sich einredete, die Marter der imperialen Befragung würde sie niemals widerstehen können, es war nur eine Frage der Zeit bis sie der Folter erliegen würde,... es war immer nur eine Frage der Zeit und dann würden all jene Leiden die sie jemals gekannt hatte.

“Ich sehe, ihr seid wach,..” Die Stimme der Sith fuhr wie ein Messer durch ihre Gedanken. Panisch riss sie an ihrer Fixierung und versuchte einen Ausweg zu finden, eine Klinge, ein Messer, einen spitzen Gegenstand, irgendetwas mit dem sie die Qualen verkürzen könnte doch in dieser finsteren Befragungszelle gab es nur Sie, die Sith und zwei Stühle welche von einem Lichtkegel eingerahmt wurden. Die Reinblütige erhob sich aus ihrem Sessel, dumpfe Hallen schwerer Stiefel dröhnte bedrohlich und unheilverkündend wie ihr persönliche Vorbote des Schmerzes. Sie beugte sich zu ihr herab, packte sie an den Haaren und zog ihn langsam zurück und starrte sie an. “Ich bin nicht hier um euch zu foltern, denn schließlich seid ihr bereits eine loyale Agentin des Imperiums “

Shiva wusste nicht weshalb diese Folter mit einer solchen offensichtlichen Lüge begann doch wer kannte schon die kranken Spiele der Sith? Doch all die Mühe half nichts, die Fesseln waren für Weitaus stärkere Wesen konzipiert und so ließ sie schließlich resigniert die Schultern hängen: “Bitte, habt erbarmen, Tötet mich einfach, ich möchte meine Freunde nicht verraten...” Die Stille jeher unterbrochen als die Sith plötzlich in ein kurzes und humorloses Lachen verfiel. “Eure Freunde...” begann sie schließlich als das unheimliche Lachen verklungen war “... sie waren es nie denn alles was ihr zu wissen glaubt ist eine Lüge, eure Freunde: eine Lüge, eure Mission: eine Lüge sogar eure Überzeugung... eine Lüge!” Ruckartig ließ sie die Haare ihres Opfers los und ein Droide schob einen kleinen Holoprojektor in den Lichtkegel bevor er leise piepend wieder verschwand. Als sie den Holoprojektor einschaltete badete er ihre Gesichter in seinen blauen Schein. Eine Reihe von Bilder umgab sie, ein Netz aus Informationen, Namen und Ereignissen wie ein riesiges geflecht das an unzähligen Stellen verbunden war und ein einzelnes Bild war im Zentrum von alljenem: das Bild zeigte Shiva in imperialer Uniform und daneben eine lückenhafe Akte.

“Ihr seid,... ward eine Vorreiterin in einem neuen Projekt von Schläferagenten, ihr seid eine der ersten Gewesen welche sich dafür freiwillig gemeldet hatten.” Ungläubig starrte die Chiss auf das Bild welches kurz darauf wechselte und eine verdrehte Wirklichkeit ihres eigenen Lebens wiedergab. Vor etwa 5 Jahren hat man euer Gedächtnis, nein mehr sogar, euren Charakter überschrieben um einen perfekten Schläfer zu erschaffen der sich in jeder Sekunde seiner Existenz für einen Feindlichen Agenten hält. Dummerweise wurde die Forschungseinrichtung für dieses Projekt durch einen Zwischenfall zerstört und das Projekt geriet in Vergessenheit. Alle Daten über dich waren dort Lokal gespeichert, nichteinmal die höchsten Kreise des Imperiums wusste von euch und ihr währt als dreckiger Republikaner gestorben hätte ich nicht durch Zufall eure Akte in den Trümmern des Labores gefunden...” Die Sith näherte sich wieder, umklammerte Shivas Kopf und starrte ihr in die Augen. “Fast 5 Jahre seid ihr nun unter Rebellen, 5 Jahre in denen ihr Kontakte geknüpft habt, 5 Jahre in denen ihr das Imperium geschadet habt doch all das wird heute ein Ende haben, Ich will alles über eure Veränderung wissen und jedes kleinste Detail über die Operationen an denen ihr beteiligt wart. Und ihr werdet mir alles sagen denn ich habe das Passwort welches mir euren Geist ausliefern wird.”

Es dauerte einen Moment, diese gelben Augen, sie Zogen sie in ihren Bann doch dann machte sich ein Gedanke breit erst klein und dann immer Lauter so einfach, so absolut... “Nein” Hauchte die gefangene nur um sich schließlich lauter zu wiederholen: ”Nein,.. Nein,... NEIN! Das kann nicht sein, ihr lügt! ihr wollt mich umdrehen!” Shiva riss an ihren Ketten wie ein tollwütiger Hund doch es war vergebens. Nach einer Hand voll Minuten in der sie verzweifelt versuchte sich zu befreien oder irgendwas zu können sackte sie kraftlos zusammen. “Wie könnt ihr nur...”

“Das Ist einfach: zum Wohle des Imperiums, doch nun wird es Zeit auf zu erwachen und meinem Meister zu dienen, Fa'Shi” Dann neigte sie sich vor und flüsterte ihr ein einzelnes Wort in das Ohr.

Epilog
Nar Shadda, Rotlicht Sektor

Cauldron erwachte mit Kopfschmerzen neben einer Flasche. Ein kurzer Blick verriet ihn, dass es nicht die einzige war die er in den letzten Tagen geleert hatte um seine Trauer und Verbitterung zu ertränken. Shiva war tot, gestorben, gefallen im Kampf und niemand außer er würden daran Anstoß nehmen. Seit Tagen versuchte er die Stimme in seinen Kopf zu ertränken, mit jedem Glas schien es leichter zu sein die Realität zu ertragen. Sein Holocom zeigte ihn über 30 Nachrichten an doch keine von ihnen wollte er entgegen nehmen. Wer waren sie, ihn in seiner Trauer zu stören? Dann viel sein Blick auf die kleine Schachtel vor sich in der ein kleiner und aber kostbarer Ring lag. Er wollte ihn ihr nach dem Auftrag an den Finger stecken, sich vielleicht zur Ruhe setzen... doch nun war dies alles ohne Belang. Sie war tod, er alleine... Die Galaxis war ein Scheisshaufen, eine Hure die Alles und Jeden betrog. Cauldron griff nach einer noch halb vollen Flasche, setzte an und leerte den brennenden Inhalt in nur wenigen Zügen. Dann wanderte sein Blick zurück zum Holobild welches ihn und Shiva vor der Berglandschaft von Alderaan zeigte,... Seufzend griff er nach seinem Blaster, fühlte das ihm vertraute Metall, den warmen Griff in seiner Handfläche,... es wäre so einfach...
Er schloss bereits die Augen mit einem fast schon friedfertigen Lächeln als er innerlich abgeschlossen hatte, sein Finger krümmte sich um den Abzug... und hielt inne als die Klingel des Apartmens ertönte. Er schloss wieder die Augen doch als das Klingeln nicht abbrach, legte er diesen schließlich zur Seite und quälte sich Richtung Tür. Die Tür schwang auf. Kurz bevor er bewusstlos wurde, konnte er noch den verschwommenen Umriss seiner verstorbenen Geliebten in imperialer Uniform erkennen sowie zwei sie flankierenden Soldaten in weißer Rüstung und roten Symbol, welches, dass konnte er nicht mehr erkennen...

This post has been edited 2 times, last edit by "Morana" (Jul 8th 2013, 9:11am)


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