Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: SPHINX. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Dawnwulf

Leader

  • »Dawnwulf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 766

Charname: DARTH KRAYNE

Beruf: SITH LORD

  • Nachricht senden

1

Freitag, 28. Oktober 2011, 22:01

[SPX] Requiem II

REQUIEM II

DER PAKT



1

Dromund Kaas - einige Jahre vor dem ersten Angriff der Sith auf die Republik

Die Halle war kalt und nur wenig Licht fiel durch die kleinen Fensteröffnungen hinein. In einigen Ecken waren Fackeln aufgestellt, deren Licht nur schwach von den metallenen Wänden reflektiert wurde. Es war einzig ausreichend, um die Flaggen des Imperiums zu erleuchten, die in regelmäßigen Abständen von der Decke hingen. Am Ende der Halle war es hell, doch es war ein kaltes Licht was von riesigen, wuchtigen Feuerbecken erzeugt wurde, die mit kunstvollen Gravuren verziert waren und in denen die Flammen gierig züngelten, so als wollten sie den, der in das Feuer sah verschlingen. An diesem Platz stand der Thron des mächtigen Sith Lords Darth Arakis.

Der Thron war aus Stein und seine lange keilförmig zulaufende Lehne ragte hoch zur Hallendecke empor. Lord Arakis war eine beeindruckende Gestalt, seine Rüstung bestand aus spitz zulaufenden Metallplatten, umhüllt mit schwarzem Stoff, der zwischen den Platten wie Fetzen heraushing. Der Helm des Sithlords war wie der Rest seiner Rüstung aus mattem, schwarzem Metall, und wirkte, als ob man einzelne spitzezulaufende Metallplatten einfach wahllos zusammen gesetzt hat. Nur der Mundbereich war ausgesparrt und man sah die aschfahle Gesichtshaut des Lords, die mit dunklen Flecken durchsetzt war. Seine Zähne hingegen waren weiß und wirkten wie die Knochen eines toten Raubtiers.

Darth Arakis war vom Imperator beauftragt worden, einige Randwelten des bisherigen Einflussgebiets der Sith unter seine Kontrolle zu bekommen. Der Imperator brauchte, für einen Angriff des Sith Imperiums auf die verhasste Republik, Nahrung für seine Soldaten und Krieger. Aus diesem Grund waren Agra-Planeten, die von Sklaven bewirtschaftet wurden, sehr wichtig für das Militär des Sith Imperiums. Maschinen konnten zwar auch die Ernte einbringen, aber lebende Wesen hatten doch bisher die besseren Ergebnisse erziehlt. Jedoch begehren lebende Wesen gerne mal auf und Lord Arakis war dafür bekannt, diese Aufstände schnell und zielstrebig wieder unter seine Kontrolle zu bekommen.

Vor ein paar Wochen gab es einen größeren Aufstand in Arakis Einflussbereich. Die Hälfte aller Sklaven auf einem der kleineren Planeten hatte angefangen, gegen die Sith zu rebellieren und einen Aufstand anzuzetteln. Lord Arakis wollte den Aufstand ohne große Verluste der Arbeitskräfte niederschlagen, aber die Sklaven wollten sich nicht ergeben. In seiner Wut lies er den ganzen Planeten vom Orbit aus auslöschen und nun musste er dem Imperator die Nachricht überbringen, dass sich die Lieferungen von Nahrung für die Truppen in der geforderten Menge für eine unbestimmt Zeit verzögern würde.

Voller Hass saß der Sith auf seinem Thron, gewillt an dem Anführer des Widerstands ein Exempel zu statuieren, doch anstatt dass man ihm den Anführer der Rebellion vorführte, standen nur drei Jungen vor ihm.

“Was soll das?” zischte der Sith und seine Augen leuchteten rot aus den Schlitzen seines Helms.

“Mein Lord, der Anführer des Aufstands hat den Freitot gewählt. Dies sind seine drei Kinder, deren Flucht wir verhindern konnten!”

Jeder konnte im Raum die Angst des Generals spüren, als er seinem Lord die Botschaft überbrachte. Er glaubte selber nicht daran, dass er diesen Moment überleben würde, doch auf einmal sprang der älteste der Brüder vor und schrie den Sith Lord an.

“Wir sind nicht geflohen, viele Eurer Soldaten sind gestorben, nur um uns gefangen zu nehmen! Mein Vater ist bei unserer Rettung vor Euren Häschern gefallen und ihr........”

Die letzten Worte konnte der Junge nicht mehr aussprechen. Darth Arakis Hand schnellte vor und der metallene Handschuh legte sich auf das Gesicht des Jungen. Der Handballen drückte den Unterkiefer zusammen und die spitz zulaufenden Krallenfinger hielten den Kopf fest und drückten ihn langsam nach hinten. Der Junge drohte nach hinten zu fallen, aber kurz bevor er das Gleichgewicht verlor, hielt der Sith inne. Sein Kopf bewegte sich zu den beiden anderen Kindern, während das leise Wimmern des ältesten Bruders zu hören war.

“Ihr glaubt also, ihr habt gegen mich gekämpft?” Die gezischelten Worte verhallten im Saal. “Ihr wisst nichts vom Kampf ihr kleinen Maden! Eure Ignoranz hat Euch bisher mutig erscheinen lassen, aber ich sage Euch, dass endet heute hier! Ihr werdet für meine Verluste büßen, ich werde Euch Schmerzen spüren lassen, wie ihr sie noch niemals zuvor empfunden habt!”

Die Worte des Sith blieben nicht ohne Wirkung, der jüngste der Brüder fing leise an zu weinen und einige Tränen rannten dem Kind über das Gesicht, aber er blieb stehen und wich dem Blick des Lords nicht aus. Doch der Sith Lord drehte seinen Kopf zu dem Jungen, der in der Mitte stand. Er musterte ihn und dann hörte man das Knacken und Brechen von Knochen, Zähne die zusammen gedrückt wurden und ein letzter dumpfer Aufschrei war zu hören. Ohne sichtbare Kraftanstrengung hatte sich die Hand des Sith Lords wie ein Schraubstock zusammengedrückt und den ältesten der Brüder getötet. Langsam öffneten sich die Krallen-Finger und der tote Körper fiel dumpf auf den Boden.

“Was ist mit Dir?” Der Sith bemerkte keine erkennbare Gefühlsregung im Gesicht des zweitältesten Kindes “Du hast keine Angst vor dem Tod!”

“Meine Brüder sind bereits tot, mein Lord!” Die Stimme des Jungen war kalt und es sah so aus, als ob den Sith Lord die Antwort verwunderte. Doch dann stieß er seinen Arm nach vorne und ein Blitz schoss aus seinen Fingern, direkt auf den kleinsten der Brüder zu. Das Kind wurde in die Luft erhoben und der Körper wurde durch die freigewordene Energie durchgeschüttelt und aus den Augenhöhlen drang die freigesetzte Energie. Ein schrecklicher Anblick, selbst für einige der Soldaten, die als Wachen im Schatten standen und dem Schauspiel beiwohnen mussten. Sekunden, die wie Stunden wirkten, dauerte die Machtdemonstration des Sith.

Darth Arakis senkte seine Hand und der Blitzstrahl endete. Nur die dampfenden Überreste des Kindes erinnerten daran, dass noch vor kurzem ein lebendiges Wesen an der Stelle gestanden hat. Doch das interessierte den Sith nicht.

“Da hast Du recht, aber warum glaubst Du, dass Du überleben wirst?” Der Sith lehnte sich arrogant nach hinten.

Es dauerte seine Zeit bis der Junge antwortete “Weil ich Euch töten werde, mein Lord!”

“Eine gute Antwort, aber ich versichere Dir, dass Du dazu nicht in der Lage bist!”

“Dann bringt es mir bei, mein Lord!” Kalt und berechnend kamen die Worte dem Kind über die Lippen. Es war, als hätte er garnicht wahr genommen, dass gerade seine beiden Brüder auf grausame Art und Weise ermordet wurden.

Der Sith Lord beugte sich vor. “Wie ist Dein Name mein Sohn?” Er stockte kurz nach den Worten, so als ob er selber eine Antwort suchen würde “Nein warte! Da Du bereits tot bist, hast Du auch keinen Namen mehr! Also muss ich Dir wohl einen Namen geben.” Ein abfälliges dumpfes Lachen kam dem Sith über die Lippen. Mit einer arroganten Geste, indem er leicht sein Kinn anhob, sprach er: “Ich mache Dich zu meinem Schüler, dem einzigen Schüler, den ich bisher hatte und Dein Name lautet ab heute Krayne!”.

Darth Arakis winkte einem seiner Wächter zu “Und nun schafft ihn mir aus den Augen und bringt ihn in die Mienen!” Mit grimmigem Gesicht wurde der Junge von den Wächtern fortgeführt.

Der General, der vor kurzen noch Angst um sein Leben hatte, da er seinem Meister nur ein paar Kinder und nicht den Anführer des Aufstands liefern konnte, war verwundert und förmlich überrascht. “Mein Lord, die Mienen wird dieses Kind nicht überleben!”

Darth Arakis stand langsam auf “Er wird am Leben bleiben!” Lord Arakis wartete einen Augenblick, bevor er fortfuhr. “Im Vergleich zu Euch, General!”

Das Doppel-Lichtschwert des Sith Lords erwachte zum Leben und der Kopf des Generals rollte von seinen Schultern. “Er wird leben und in einem Jahr werde ich mit seiner Ausbildung beginnen!” zischelte der Sith Lord unter seiner Maske und verließ den Saal.



2

Korriban - einige schicksalshafte Jahre später

“Du Verräter!” zischelte Darth Arakis. “Du meinst alles über die Macht zu wissen, um es mit mir aufnehmen zu können?” Gekonnt drehte sich der Sith Lord und wirbelte dabei seine rote Doppel-Klinge, die wie ein Schild wirkte, das ihn vor den Angriffen seines Schülers schützen sollte.

“Meister! Ihr habt mir alles beigebracht, was ich wissen muss. Nun ist es an mir, Euren Platz einzunehmen. Eure Zeit hier ist und war begrenzt, sterbt in Ehren mein Lord!” Krayne hielt sein Lichtschwert mit beiden Händen vor sich, sein Oberkörper war entblöst, so als ob die Narben auf seinem nackten Oberkörper dem Sith zeigen sollten, was seine Ausbildung dem Schüler alles abverlangt hatte.

“Ich bin über einhundertfünzig Jahre alt, Du Narr und ich werde noch lange weiterleben; im Vergleich zu Dir! Der hohe Rat wird sehen, dass ich Dir alles beibrachte und Dich dennoch schlagen konnte!” Darth Arakis holte aus, das Doppel-Lichtschwert sauste auf Krayne zu und der Sith Lord sprang elegant in einem Halbbogen über seinen Schüler und schlug dabei gekonnt zu. Krayne hatte Mühe, die Schläge abzuwehren, konnte sich aber gerade noch rechtzeitig aus dem Radius seines Meisters entfernen.

Krayne wirbelte herum “Ihr lügt mein Lord, Euer Körper zerfällt! Wenn ich Euch hier und jetzt nicht töte, werdet ihr zerfallen und ich müsste damit leben, dass ich meinen Meister niemals besiegt habe, sondern ihm beim Verrotten zugesehen habe! Der dunkle Rat würde mich niemals akzeptieren! Die Ignoranz Eurer Sterblichkeit mein Lord wird nicht mein Untergang sein!”

Als Krayne die letzten Worte sprach, brach sein Hass und seine ganze Wut über die Kreatur vor ihm ungebremst heraus. Ein bedingungsloser Schub der dunklen Seite beflügelte ihn und er preschte zum Angriff vor. Seine Schläge wurden durch die Doppel-Klingen abgefangen, aber es wirkte, als würde Krayne mit mehr als nur einem Lichtschwert zuschlagen. Er drosch auf seinen Meister ein und je heftiger er zuschlug, umso mehr Befriedigung empfand er. Die Worte seines Meister drangen an sein Ohr, er hörte, wie ihm der Sith Lord einreden wollte, dass er noch nicht soweit war, dass seine Ausbildung noch nicht zu Ende war, dass er nicht bereit sei, doch die dunkle Seite in Krayne sprach etwas anderes!

Zum ersten mal seit Jahren sprach sie mit ihm klar und deutlich. Tief in sich gekehrt erkannte er die Wahrheit, Krayne schaute durch den Panzer des Sith und sah, wie verkümmert und schwach der Körper unter der Rüstung war. An einigen Stellen war die Haut fast verfault und nur die dunkle Seite der Macht hielt den Sith Lord noch am Leben. Doch selbst die dunkle Seite der Macht würde dieses Leben nicht unendlich verlängern können und dieser Gedanke widerte Krayne fast schon an.

Lord Arakis konnte Krayne nichts mehr beibringen, denn was nütze einem die größte Macht, wenn der Körper in dem man steckte sterblich war. Krayne musste den nächsten Schritt gehen und das tat er, hier und jetzt. Vor einem Grabmal eines Urvaters der Sith auf Korriban. Sein Lord wollte hier eigentlich Studien betreiben, tief in den Grabmalen der Urväter. Aber Krayne wusste es besser, er würde hier seinen Meister zur Ruhe betten.

Krayne drosch weiter zu, seine Klinge war der natürlich verlängerte Teil seines Arms. Sein Körper wirkte fast starr, im Vergleich zu den tänzerischen Bewegungen seine Meisters, aber er hieb und er drosch bedingungslos weiter auf den Sith ein. Nach einer Kombination von Verteidigungs- und Angriffskombinationen gelang es Krayne, die Deckung von Lord Arakis zu durchbrechen; mit einem Hieb trennte er dessen linken Arm von seinem Rumpf. Der Sith schrie auf, die Bewegungen, um den Schlägen von Krayne auszuweichen waren schlagartig nicht mehr geschmeidig. Der Sith strauchelte leicht und Krayne erwischte dessen rechtes Bein am Kniegelenk. Als Lord Arakis den Halt verlor und hinfiel, schlug ihm Krayne im Fallen die Hand ab, die das Doppel-Lichtschwert wenige Sekunden vorher noch krampfhaft festgehalten hatte. Der große Sith Lord, der Krayne´s Meister war, lag nun besiegt und verstümmelt vor seinen Füßen.

“Du meinst also wirklich, der Rat wird Dir den Titel Darth geben? Einem Bastard, den ich irgendwo aufgelesen habe?” zischelte der Lord und musste dabei husten.

Krayne wollte gerade antworten, als er am Rande des steinernen Plateaus plötzlich zwei Gestalten sah. Sie flimmerten, als ob dort wo sie standen eine große Hitzequelle war. Bei genaueren Hinsehen erkannte Krayne, dass es seine Brüder waren und sie sprachen zu ihm. “Bruder lass von ihm ab, wie haben unseren Frieden, so wie Vater es versprochen hat. Auch Du kannst diesen Frieden finden. Vertraue auf die Macht, so wie Vater es tat! Bruder, wir lieben Dich!”

Krayne´s Blick richtete sich wieder nach unten, vor ihm lag sein Meister und Krayne sah auf den Helm des Sith. Krayne seufzte und deaktivierte sein Lichtschwert. Der Sith Lord hingegen fing dreckig an zu lachen.

Er sah zu seinen Brüdern und es sah aus, als wollte er sein Laserschwert fallen lassen. Der Anflug eines Lächeln entspannte sein Gesicht, doch dann überschritt er endgültig den Pfad zur dunklen Seite. Seine Miene wurde finster und er drehte den Griff des Lichtschwertes nach unten. Mit beiden Händen hielt er fest den Griff umschlossen und hob die Waffe langsam an, die rote Klinge aktivierte sich, während Krayne sie nach unten stiess. “Ich habe noch nie jemanden geliebt!” brüllte er aus sich heraus und seine Klinge bohrte sich durch den Helm seines Meisters tief in den steinernen Felsboden. Die Wucht des Aufpralls kam einer kleinen Explosion gleich und lies den Fels aufspringen. Kleine Steinsbrocken wurden durch die Gegend geschleudert, dann herrschte Ruhe; Krayne sackte neben der Leiche zusammen. Er starrte auf seinen ehemaligen Meister und keuchte “Somit sterbt Ihr in Ehren Lord Arakis, aber ich schwöre Euch, Eurer Schicksal wird niemals das meine sein!”

Ein paar Stunden später kamen einige Soldaten, die Lord Arakis und Krayne am Shuttle zurückgelassen hatten, das Plateau hinauf. Krayne stand am Abgrund und blickte auf das Tal der alten Sith Lords, das von dieser Stelle weit einzusehen war. Der tote Sith Lord lag aufgebart auf einem Stapel Holzscheide. Krayne hielt den Helm von Lord Arakis unter dem Arm und drehte sich wortlos um. Er entzündete eine Fackel und setzte den Holzscheidt in Brand. Die Flammen schlugen hoch und schnell umschlungen sie die Reste des ehemaligen Sith Lords und begannen ihr Werk, den Körper des Sith zu Asche zu verbrennen. Krayne ging an den Wachen vorbei, die sich ehrfürchtig vor ihm verbeugten und ohne ein Wort zu verlieren, ihrem neuen Meister zum Shuttle folgten.

3


Coruscant - 4 Jahre vor dem Angriff der Sith

Einkaufsmeile Block 3a - später Vormittag


Das Café war spartanisch, aber mit einer gewissen Art von Eleganz eingerichtet und lag etwas abseits einer großen Einkaufsmeile. Runde Metalltische mit dazu schlichten Stühlen standen in der Mitte des Lokals und an den Wänden waren rote Sofas in die Wand eingelassen, vor denen jeweils Tische für zwei Personen und bequeme Sitzstühle standen.

Das kleine Café war gerade mal zu einem Drittel besetzt. Die meisten Leute waren noch mit ihren Shoppingtouren beschäftigt und es würde noch ein wenig dauern, bis die Hauptgeschäftszeit anbrechen würde. Dementsprechend gingen die zwei Bedienungen gemächlich zwischen den Stuhlreihen hindurch und nahmen die eine oder andere Bestellung auf. Manchmal unterhielten sie sich mit dem einen oder anderen Gast über belanglose Themen und mit der Hoffnung, dass dadurch das Trinkgeld großzügiger ausfallen könnte.

Lucia Mendow saß ein wenig Abseits an der Wand des Lokals auf einem der roten Sofas und stütze sich unsicher mit der linken Hand auf dem Möbelstück ab. Ihre Finger kratzen nervös auf dem samtigen Futon. Den Kaffee, der dampfend in einer kunstvoll geschwungenen Tasse vor ihr stand, traute sie sich nicht anzurühren, da sie ihre Hand im Moment einfach nicht ruhig halten konnte.

Die junge Frau hatte Angst, sie hatte panische Angst. Sie hatte das Gefühl, dass jeder in dem Raum dies sicher bald bemerken würde und dann würden sich alle Augen auf sie richten. Aber im Moment war es nur ein Augenpaar, dass ihr direkt ins Gesicht sah.

Vor Lucia saß noch eine junge Frau. Statt Kaffee hatte sie sich ein Wasser bestellt, aber sie machte keinen Anstalten das Glas anzurühren. Die Frau war nicht gekommen um hier etwas zu trinken, ganz im Gegenteil. Sie hatte Lucia bereits vor ein paar Tagen über eine anonyme Holoverbindung kontaktiert, sie genötigt, sich mit ihr in diesem Café zu treffen und Lucia hatte gehorcht!

Lucia Mendow war eine Beamtin, nun ja, sie würde bald eine werden. Ihr stand zwar keine große Karriere bevor, dass konnte sie bereits mit ihren jungen Jahren sagen, aber sie war fleißig und hatte sich bereits eine, für sie wichtige, Position erarbeitet. Doch heute könnte diese kleine Karriere ihr Ende nehmen, jedenfalls wenn es nach ihrem Gegenüber ging.

“Haben Sie über unseren Vorschlag nachgedacht?” Die kalte Stimme der Frau, die Lucia gegenüber saß, holte sie aus ihrer leichten Schockstarre.

“Ja, das habe ich!” Lucias Mund war trocken und sie musste aufpassen, dass sie nicht zu husten anfing.

Die Frau wartete und sah sie weiter mit ihren hasserfüllten und angsteinfössenden roten Augen an. Lucia nahm ihren ganzen Mut zusammen, sie wollte ihren Job behalten, heute würde sie nicht flüchten und den einfachen Weg einschlagen, heute war sie stark. Jedenfalls wollte das ihr Kopf, ihr Körper jedoch zitterte vor Angst und sie wäre am liebsten aus dem Lokal gelaufen.

Leise fuhr sie fort: “Ich werde Ihnen diese Informationen nicht geben. Ich lasse mich nicht erpressen. Ich mache sowas nicht!”

Nachdem sie die Worte förmlich herausgepresst hatte, entstand ein eisiges Schweigen. Ihr gegenüber legte die Hände auf den Tisch und drückte sich leicht ab, um aufzustehen.

“Wie Sie wünschen, ich habe Sie vor den Konsequentzen gewarnt!” flüsterte die Frau während sie langsam aufstand und sich zum Gehen umdrehte. Ohne ein weiteres Wort verliess sie das Lokal und Lucia hatte das Gefühl, dass niemand diese Person wirklich wahrnahm. Eigentlich hätte sie auffallen müssen, sie war eine Sith, sie musste eine Sith sein und sie läuft hier einfach so herum. Aber niemand nahm sie wahr, niemand kümmerte sich um die Frau.

“Meinen Eltern geht es gut, sie leben auf einem Militärstützpunkt! Ihnen kann nichts passieren. Alles Lügen, alles nur gemeine, grausame Lügen. Morgen sage ich im Büro Bescheid.....” Leise flüsterte Lucia diese Worte und sie hoffte, dass das Zittern aus der Hand dadurch verschwinden würde. Erst als ihr Kaffee eiskalt war, war Lucia in der Lage die Tasse anzufassen, aber zu dem Zeitpunkt wollte sie nur noch nach Hause.


4

Coruscant - Sicherheitsbüro 342 republikanischer Abschirmdienst

Einen Tag später, Nachmittags

Richard Hansgow war Ermittler und er war einer des besten seines Fachs. Jedenfalls lies er dies alle Leute wissen, mit denen er zusammen arbeiten musste. Ob diese Leute das unbedingt wissen wollten, spielte für ihn nur eine untergeordnete Rolle.

Hansgow hatte eine große Tasse Kaffee in der Hand und tippte mit der anderen Hand auf einer Tastatur. Er wühlte sich zwischen Personaldateien durch und kopierte immer wieder Auszüge aus diesen Akten in einen speziellen Ordner, den er für seine Ermittlungen angelegt hatte. Man hatte Hansgow dafür auserkoren, in einigen Fällen zu ermitteln, wo Leute erpresst oder sogar getötet worden sind. Es bestand kein greifbarer Zusammenhang zwischen den Morden, aber scheinbar war die Sache doch jemandem wichtig. Das Hansgows Chef vielleicht aber auch nur eine Beschäftigung für seinen angeblich besten Mann gesucht hat, kam dem Guten bei seinen Recherchen nicht in den Sinn.

Die Tür öffnete sich und Richard Hansgow sah sich seinem schlimmsten Albtraum gegenüber. Mugglat Enskim. Enskim war Hansgow als Assistent zugeteilt worden. Wenn Hansgow nicht dieses dumme Missgeschick mit dem neuen Speeder seines Chefs in der Parkgarage vor ein paar Monaten unterlaufen wäre, hätte Hansgow den Kerl bereits eigenhändig auf eine Randwelt im Outer Rim versetzt. Nun aber musste er den Kerl so lange ertragen, bis sich sein Chef entweder einen neuen überteuerten Flitzer zugelegt hatte oder er, trotz umfangreicher Arbeiten an der Karrosserie, vergessen hatte, dass Hansgow sein abgehalftertes Speederbike in der Mitte seines Fahrzeugs geparkt hatte. Ironischerweise, war sein Gefährt bei dem Aufprall auch noch heil geblieben.

“Mister Hansgow, Mister Hansgow!” die Stimme von Enskim bereitete ihm schon Schmerzen.

“Ja, Enskim, was gibt es?”

“Öhm nichts.”

“Nichts? Und wegen Nichts kommen sie hier herein?”

“Ja Sir, man soll jeden Morgen immer freundlich zu seinen Kollegen sein!”

Hansgow schnaupte leicht und nickte. Der Kaffee wollte nicht mehr schmecken und zu allem Übel setzte sich auch noch Enskim auf den Stuhl vor seinem Tisch. Fast im selben Moment gab Enskims Kommunikator einen Summton von sich. So als ob er wichtig wäre, lümmelte sich der Kerl in den Stuhl und nahm das Gespräch entgegen.

Es dauerte für Hansgow eine kleine Ewigkeit, aber irgendwann war das Gespräch beendet und Enskim schaute ihn an. So lange bis Hansgow es nicht mehr aushalten konnte, und ein “Ja, was?” aus ihm herauspolterte.

“Och nix.”

Hansgow fing wieder an zu schnauben, da fuhr Enskim fort “Aber soll ich Ihnen was lustiges erzählen, was ich vor ein paar Stunden auf den Tisch bekommen habe?”

“Lustig?” Ok, Hansgow hatte eine Waffe und vielleicht würde es ja wie ein Unfall aussehen! Diese Gedanken schossen ihm durch den Kopf.

“Ja wirklich lustig!”

“Gut, gut, erzählen Sie.....” Hansgow gab auf, lehnte sich zurück, trank seinen Kaffee und hörte seinem Assistenten zu.

Der grinste über beide Ohren und fuhr fort “Eines unserer Außenteams wurde heute morgen in den Sicherheitsbereich des Sektors 9 Alpha gerufen!”

Hansgow tippte auf seiner Tastatur und ein Bild des Bereichs wurde auf seinem Monitor angezeigt. Er nickte Enskim zu, dass er fortfahren sollte.

“Also, heute morgen hat sich jemand in das Sicherheitsnetz eingehackt und eine Holoaufzeichnung eingespielt.”

Hansgows Interesse wurde ein wenig geweckt. “Eine Aufzeichnung?” fragte er.

“Ja genau, nur eine Aufzeichnung. Das wurde dann auf alle Monitore der Abteilung Teta 9 abgespielt!”

“Und?”

“Es zeigt die Ermordung mehrerer Personen, auf einem militärischen Außenposten der Republik!”

“Schweinerei sowas!”

“Oh ja, aber nun kommt das Beste!” Enskim grinste in seiner blöden Art und Weise. “Es handelte sich um die Familie einer der Sekretärinnen der Abteilung. Ein kleine Leuchte, Mendow oder so ähnlich, hiess die! Nachdem die Kleine das gesehen hat, hat sie die ganze Abteilung zusammen geschrieen und einen Nervenzusammenbruch erlitten! Hehehe, da arbeitet heute niemand mehr!”

“Wurde Sie erpresst?” Hansgows Instinkte fingen plötzlich an, ihre Fühler auszustrecken.

“Ja, aber das müssen die größten Idioten des Universums gewesen sein!”

“Warum?”

“Die Kleine hatte Sicherheitsstufe 5, dass reicht um beim Pförtner ´ne Kiste Kaffee zu klauen, aber nicht mehr!” Enskim lachte sich scheckig. Hansgows Halsschlagader jedoch pumpte immer sichtbarer am Hals.

“Und wieviele Leute sind in dieser Abteilung noch beschäftigt und vor allem, welche Sicherheitsstufen haben die?” grunzte er Enskim an.

“Die ganze Abteilung besteht fast nur aus hohen Tieren würde ich sagen, sogar welche mit Klasse 1! Aber auch die haben nix drauf!”

“Was meinen Sie damit?”

“Zwei von denen haben sich nach dem Vorfall sofort krank gemeldet und sind nach Hause gegangen! Tja, Schreibtischtäter! Sehen die mal ein paar zerstückelte Leichen, müssen die gleich ins Bett!”

Hansgow wurde blass “Sie verdammtes blödes Arschloch!”

“Sir, aber was? Ich....”

“Raus, selbst ein Bantha hat mehr Grips als Sie!” Hansgow schrie fast und zeigte zur Tür, dann baute er eine Verbindung mit seinem Kommunikator zu seinem alten Freund Julian Teskritz auf.

“Hier Richard Hansgow, Julian! Hören Sie mich?”

Aus der Box kam ein Rauschen und dann eine Stimme “Klar Richard, was ist los?”

Während Enskim mit leicht hängendem Kopf den Raum verlies, fuhr Hansgow fort. “Ich habe gerade was gehört und ich fürchte, da braut sich etwas zusammen?”

“Tut es das nicht immer Richard?”

“Ja.” Hansgow lachte kurz und tippte einen Befehl in seine Tastatur ein, dass Gesicht von Julian Teskritz erschien auf einem zweiten Monitor.

“Aber mal anders gefragt, was ist im Moment interessant, wenn man Klasse 1 Sicherheitscodes hat?”

“Huii, damit ist alles sehr sehr interessant!” Julian Teskritz war ein Einsatzleiter für verdeckte Operationen im republikanischen Sicherheitsdienst. Er bekam viel mit, gerade auch für militärische oder illegale Operationen. Nach einer kleinen Weile fuhr Julian fort “Gestern Abend wurde eine Lieferung von Artefakten in einem unserer Sicherheitsdepots untergebracht. So wie es aussieht, sollte die Lieferung morgen Nacht dann zum Jedi Tempel transportiert werden. Die Jedi wollten die Sachen wohl aber erst an einem neutralen Ort untersuchen, bevor sie die Dinger in ihr aller Heiligstes bringen!”

“Mhhh das klingt spannend!” sagte Hansgow, aber Julian unterbrach ihn.

“Aber keine Angst, die Teile sind sicher, da müsste schon.....” Julian stockte.

“Was ist los Julian?”

“So eine Scheisse! Einbruchalarm! Verdammt!” Hansgow sah wie Julians Augen auf einen anderen Monitor gerichtet waren und hörte wie seine Finger wie wild auf einer Tastatur tippten.

“Und wo?” Hansgow hatte ein ungutes Gefühl.

“Na rate mal, direkt im Sicherheitslager! So eine Banthascheisse! Der Alarm wurde viel zu spät ausgelöst und, oh nein! Verdammt Richard, ich muss hier was checken, ich melde mich gleich wieder!”

5


Hansgow wartete. Wenn Julian Teskritz plötzlich Panik in der Stimme bekommt, muss etwas großes vorgefallen sein! Er versuchte, selber an Informationen zu kommen, aber im Moment war alles ruhig. Zu ruhig vielleicht?

Plötzlich summte sein Kommunikator und Hansgow legte das Gespräch wieder auf seinen Monitor. Nicht sicher ob er wirklich wissen wollte was los ist fragte er: “Julian, was ist.....?”

“Hier ist eine wirklich große Nummer gelaufen! Vermutlich sind ein paar Jedi, vielleicht sogar ein Jedi Meister tot und ein Großteil, wenn nicht sogar das gesamte Sicherheitspersonal!” Julian Teskritz wirkte bestürzt.

“Vermutlich?”

“Ja Richard, der gesamte Komplex steht in Flammen, keiner weiß, was diese Bastarde alles mitgenommen haben und wen die alles umgebracht haben.”

“Und woher weiß man das von den Jedi?”

“Ganz einfach, die melden sich nicht mehr, waren aber für die Kathalogisierung von Reliquien im Komplex eingeteilt! Aber nun habe ich eine Frage Richard....Woher wusstest Du davon?”

Hansgow knirschte leicht mit den Zähnen. “Mein vertrottelter Assistent hat eine Info bekommen! Heute morgen wurde die Familie einer jungen Frau ermordet und dieser Mord als Holoaufzeichnung in ihrer Abteilung abgespielt. Die Kleine wird kaum wichtige Informationen verraten haben....”

“Aber lass mich raten, sie hatte genug Kollegen die nach der Aktion selbst mit der Angst bekommen haben, weil man sie erpresst hatte!” Teskritz schnaubte verächtlich.

“Davon ist auszugehen! Die hatten da zwei spontane Krankmeldungen. Ich wette, mindestens einer der Beiden hat geredet!”

“Schöne Scheisse! Verdammt Richard es tut mir Leid, aber ich muss jetzt hier mit meinen Leuten los! Auch wenn da nix mehr zu retten ist.”

“Das verstehe ich, viel Erfolg Julian!”

Die Verbindung wurde getrennt und Hansgow lehnte sich wieder in seinem Sessel zurück. Nun würden noch mehr Bilder von Leuten in seinem Ordner landen. Er glaubte kaum, dass es ihn voran bringen würde. Die Ergebnisse des Hackings, wegen der Einspeisung des Holo Signals, konnte er sich auch schon ausmalen. Die Spuren ließen sich mal wieder nicht zurück verfolgen wegen des viel zu komplexen Kommunikationsnetzes auf Corruscant. Aber vielleicht würde er an diesem Scheisstag nun endlich von Enskim befreit werden.


6


Corruscant - Sicherheitslager

Eine knappe Stunde zuvor


Krayton Durell lief verschwitzt auf das Dach des Lagerbereichs. Er schnaufte und war außer Atem, aber das zählte in der Sekunde nicht. Das was zählte, war, dass auf dem Dach des anderen Gebäudes einige Gestalten mit Lichtschwertern aufgetaucht waren und sich nun anschickten, eine Brücke, die beide Gebäudeteile miteinander verband, zu überqueren.

Durell riss seine beiden Blaster aus dem Halfter und gab Sperrfeuer auf die Brücke, mit dem Ergebnis, dass die Personen ihre Lichtschwerter aktivierten und einige seiner Schüsse reflektiert wurden. Krayton ging abrupt wieder in Deckung und wiederholte die Aktion. Es gelang ihm für einen kurzen Zeitraum, die Jedi auf der anderen Seite davon abzuhalten den engen Korridor der Brücke zu überqueren. Die Frage war nur, wie lange würde er das durchhalten?

“Verdammte Scheiße Nick! Von welchen Arschloch hast Du Deine Informationen?” schnaubte Durell, der gerade wieder etwas zu Atem gekommen war, in sein Funkgerät.

Es dauerte nur eine kurze Zeit, bis er eine Antwort bekam. “Den willst Du nicht kennen lernen! Aber was ist los, warum brichst Du die Funkstille?” Die Antwort war kurz und knapp.

“HA! Diesmal würde ich den gerne kennen lernen! Von wegen eine Standard-Soldatentruppe, die hier mit zwei Scums und einem Beta stationiert ist! Nick, wir stecken in der Scheisse. Der Beta ist ´nen ausgewachsener Alpha und die Scums sind die Betas! Und weiß der Teufel, wieviele Scums hier zusätzlich noch rumlaufen!”

Die Nachricht, die Durell seinem Chef übergab bedeutete nichts weiter, als den Umstand, dass statt des Jedi-Ritters und den zwei Padawanen, die die Gruppe eigentlich erwartet hatte, nun ein Jedi-Meister aufgetaucht war, der im Schlepptau auch noch zwei Jedi-Ritter dabei hatte. Einen Jedi-Ritter alleine hätte Durell noch schaffen können, aber diese Meister waren wirklich schlimm. Und mit zwei zusätzlichen Jedi-Rittern ein Fiasko für den gesamten Auftrag.

Durell feuerte wieder und diesmal musste er zusehen, wie die drei Jedi sich auf der Brücke zu ihm vorarbeiteten.

“Scheisse Nick, die sind gleich drüben und dann kriegen wir die Fracht hier nie raus!” schrie Krayton wieder in das Micro und feuerte weiter. Doch die Jedi liessen sich nicht mehr zurückdrängen. Eigentlich hatte das Team vorgehabt, in Kürze zu verschwinden, bis Durell die Bewegungen auf der anderen Seite wahrgenommen hatte und seinem Instinkt gefolgt ist. Nunja, vielleicht hätte er sich doch besser verpissen sollen, aber dafür war der Zug nun abgefahren.

Plötzlich fiel ein Schatten auf Durell, der gerade wieder Deckung vor den reflektierten Blasterschüssen nahm. Er sah hoch und vor ihm stand der Rattaki, den er seinen Boss nannte.

Durell´s Anspannung fiel ab, als er sah, dass Nick Denton nicht alleine war. Zusätzlich zu einer dicken Zigarre die er sich gerne anzündete, wenn etwas besonders gut lief, hatte Denton noch einen Raketenwerfer geschultert. Er stellte sein Bein auf eine Kante und Durell sprang aus der Deckung, um die Jedi wieder unter Beschuss zu setzen.

“Alles kein Problem, wenn man Plan B dabei hat!” grinste Nick und schoss. Die Jedi waren im Laufen und damit beschäftigt, das Sperrfeuer von Durells Blastern auf der kleinen Brücke abzuwehren. Man sah, dass sie noch versuchten mit Hilfe der Macht den Flugkörper, der auf sie abgefeuert wurde, umzuleiten, doch die Zeit war selbst für sie zu kurz und die Rakete explodierte kurz vor ihnen. Nick und Krayton wandten sich schnell ab, um nicht in das gleißende Licht der Explosion zu schauen.

Als Durell und Denton sich wieder umdrehten, waren die Brücke, die Jedi und ein Teil des Gebäudes weg oder brannten in hellen Flammen.

“So, das wäre erledigt. Das Schiff wartet auf uns oder hast Du hier noch was vor?” grinste Nick Durell an.

Dieser richtete den Finger auf Denton und verzog das Gesicht. Man sah, dass er eine Menge zu sagen hatte, dies aber runterschluckte und stattdessen ein “Na los, jagen wir den Rest des Schuppens hoch und verpissen uns!” rausdrückte.

Nick klopfte dem Jäger auf die Schultern. ”Ich habe noch eine Überraschung für Dich!”

“Ich hatte heute schon genug Überraschungen!” schnaubte Durell, während er mit Denton zum Schiff lief, was die beiden und den Rest der Truppe mitsamt ihrer Beute hier rausfliegen würde.

“Du wolltest doch den Kerl kennen lernen, von denen ich die Infos habe. Nunja, die Gelegenheit kriegst Du! Wir fliegen zusammen nach Dromund Kaas und geben unsere Beute gemeinsam ab!” sagte Nick. Nur diesmal mit einem ernsteren Unterton.

Durell antwortete verächtlich “In die Hauptstadt des Imperiums? Na Klasse, ich brauch´ jetzt erstmal eine Kippe!”

Denton nickte und aktivierte im Laufen den Zeitzünder, der innerhalb weniger Minuten die Sprengladungen aktivieren würde, die sein Team in der Haupthalle angebracht hatte. In ein paar Minuten würde hier die Hölle losbrechen und je schlimmer die Katastrophe werden würde, umso höher würde sein Gewinn ausfallen.


7

Dromund Kaas - Irgendwo tief in den Katakomben der Sith Akademie

Zwei Tage nach dem Anschlag auf das Sicherheitslager


Der Container wurde durch einen Schwebegleiter in den runden Saal gefahren und mit Hilfe eines Antigravitationsfeldes auf dem Boden abgestellt. Nick nahm den Deckel ab und öffnete die Verriegelungen an den Seitenwänden, sodass die schweren Metallplatten nach unten klappten. Im Inneren des Containers befand sich eine viereckige, massive Steintafel. Die Oberfläche des Steins war glatt und mit Innschriften versehen. Die Schrift leuchtete in einem leichten, grünlichen Ton und setzte sich somit vom matte Schwarz des Steins ab. Krayton gab dem Droiden, der den Schwebegleiter fuhr ein Zeichen und das Fahrzeug schwebte langsam zurück aus dem Saal. Die schwere Türen schlossen sich und Durell blieb mit Denton allein zurück.

Der Saal wirkte wie eine Art Hörsaal, Stufen die auch als Sitzgelegenheiten dienen konnten, waren im Stein eingelassen. Am oberen Ende führte eine Art Ballustrade einmal um den ganzen Raum, im Hintergrund konnten die beiden Männer einige Türen erkennen. Wuchtige runde Säulen hielten die Decke des Saals, auf der das Symbol des Imperiums kunstvoll eingraviert war.

Durell hielt seine Hände in der Nähe seiner Blaster und nach einer kleinen Ewigkeit bemerkte er Gestalten am oberen Ende der Ballustrade.

“Lord Krayne!” Nick verneigte sich leicht und die drei Gestalten gingen langsam die Stufen zu den beiden Kopfgeldjägern hinab.

“Was soll denn der Affentanz?” zischte Durell leise zu Nick herüber, der nur grinsend erwiderte: “Ist ´nen bisschen, wie bei den Hutten und vor allem besser fürs Geschäft!”

Eine der Gestalten, eine blonde und für Durell sehr attraktive Frau, blieb auf der Mitte der Stufen stehen. Eine zweite Frau, eine junge Zabrak mit roter Haut und schwarzen Tattoos, stellte sich hinter die zwei Männer an die Tür, durch die die beiden Kopfgeldjäger vor ein paar Minuten hereingekommen waren. Die dritte Person beeindruckte Durell jedoch am meisten. Ein in schwarz gekleideter, muskulöser Mann, auf dessen Schultern ein schwarzer Umhang ruhte und dessen Größe Durell auf fast zwei Meter schätzte, kam auf die Beiden zu.

“Mister Denton! Sie sind wieder zurück!” Die Stimme des Sith klang kalt.

“Natürlich Lord Krayne, ich will mein Geld und natürlich habe ich auch Eure Ware!” grinste Nick. “Und der Bonus wurde auch erfüllt!”

“Alle Jedi sind tot!” Krayne sah Denton in die Augen.

“Wie Ihr gewünscht habt, von denen lebt keiner mehr!”

“Gut! Mister Denton, Eure Bezahlung wird in den jetzigen Minuten bereits auf Euer Konto überwiesen.”

“Sehr gut mein Lord, sobald ihr wieder etwas für uns habt, lasst es mich wissen.” Nick machte Durell ein Zeichen zum gehen, doch der Sith Lord hatte etwas dagegen.

“Ich war noch nicht fertig Mister Denton!” sagte der Sith knapp und sah zu Nick “Der Kopfgeldjäger wird mit der Schülerin draußen warten, ich jedoch werde noch etwas mit Euch besprechen!”

Lord Krayne´s Stimme lies keinen Widerspruch zu und in Durell´s Kopf hämmerten plötzlich alle Alarmsirenen. Bevor er jedoch reagieren konnte spürte er die Hand der Zabrak auf seiner Schulter und eine überraschend sanfte Stimme sprach zu ihm: “Kommt lieber mit mir mit Jäger. Die Worte des Lords sind nicht für Eure Ohren bestimmt!”.

Durell zauderte, Nick gab ihm jedoch mit einem kurzen Nicken zu verstehen, dass die Sache für ihn in Ordnung war. Sichtlich verärgert verließ Durell mit der Sith-Schülerin den Saal.


8


Lord Krayne ging langsam zu der Steintafel und berührte mit seiner Hand die Oberfläche. Dort wo seine Finger den Stein berührten, konnte Denton erkennen, dass der Stein reagierte. Ein leichtes, grünes Licht umspielte die Fingerspitzen des Lords.

“Mein Lord, was kann ich noch für Euch tun, der Job hier ist zu Ende!” sagte Nick und achtete darauf, nicht zu gereizt zu klingen.

Darth Krayne atmete hörbar aus. “Ganz im Gegenteil Mister Denton. Ich würde sagen, es hat nun erst begonnen!”

Nick überraschte diese Antwort, er war aber proffessionell genug, sich das nicht anmerken zu lassen.

“Ich habe ihre Karriere sehr lange verfolgt Mister Denton, wirklich sehr lange und es hatte einen guten Grund, warum ich Sie damals von diesem Mond geholt habe!”

“Ja klar, weil ich der Beste für diesen Job bin!”

“Auch Mister Denton - auch!”

“So, was denn noch?” Nick machte sich langsam Sorgen, dass Krayne vielleicht die blöde Idee haben könnte, ihre gemeinsame Geschäftsbeziehung einseitig zu kündigen.

Lord Krayne winkte Nick zu sich heran und deutete wieder auf die Steintafel. “Dies hier, Mister Denton, ist die Grabtafel des Rah-Kah-Nash.”

“Ich kenne mich mit den Sith nicht aus mein Lord!” sagte Nick und blieb mit etwas Abstand vor Krayne stehen.

“Oh er war kein Sith, Mister Denton! Dieser Mann hier war ein Kriegsfürst, so wie Sie mal einer gewesen sind!”

“Und wieder sein werde mein Lord!” Dentons Miene verfinsterte sich. “Was ist nun aber so besonders an der Tafel?”

“Die Inschrift auf dieser Tafel besagt, dass Rah-Kah-Nash zwei ganze Dekaden geherrscht hat und erst durch den Verrat eines seiner besten Männer letztendlich zu Fall gekommen ist!”

“In meinen Geschäft erlebe ich sowas täglich! Es gibt genug Gangsterbosse die es gerade mal zwei Tage packen, an der Spitze einer Gang zu stehen. Da sind zwei Jahre schon eine ganz schön lange Zeit!” raunzte Denton.

“Nein Mister Denton, zwei ganze Dekaden!”. Darth Krayne nahm langsam wieder die Hand von der Tafel. “Sehen sie, Mister Denton, wenn die geschichtlichen Hintergründe stimmen, umfasste eine Dekade in dieser Kultur eine Zeitspanne von ungefähr hundertfünfunddreissig unserer Standartjahre!”

“Und er hätte noch länger gelebt, wenn man ihn nicht ermordet hätte!”

“In der Tat Mister Denton und dies gelang ihm nur aus einem einzigen Grund!” Darth Krayne hob den Arm und ballte fordernd seine Hand zur Faust, so als ob er in seinen Worten etwas fangen wollte, um es dann nie wieder los zu lassen. “Rah-Kah-Nash hat bei einer seiner vielen Eroberungen das Geheimnis des Atur Maresh erbeuten können, die Gabe der Unsterblichkeit!” Krayne sprach die Worte langsam und fast ehrfürchtig aus.

Nick hatte ehrlich gesagt keine Lust, sich das Gerede noch länger anzuhören, aber da er an Geld interessiert war, wollte er seinen besten Auftraggeber nicht gerade verärgern.

“Sie glauben mir nicht Mister Denton?” fragte Krayne.

“Bei allem Respekt, mein Lord, aber das alles ist nicht so meine Sache! Ich würde......”

“Was begehren Sie, Mister Denton?” Lord Krayne wollte nicht abschweifen und unterbrach einfach den Satz des Kopfgeldjägers.

Denton gab sich unbeeindruckt “Eine ganze Menge! Frauen, Geld, das ganze Programm!”

“Nein Mister Denton, dass ist es nicht!” Krayne sah ihm in die Augen “Sie wollen Rache! Rache für das, was man ihnen angetan hat und vor allem, Sie wollen ihre alte Macht zurück!”

“Und selbst wenn, mein Lord, was habt ihr damit zu tun?”

Krayne nickte und stellte sich vor Denton. “Mister Denton, des Begehren nach Rache ist kurzweilig, aber das Begehren nach Macht unendlich! Macht kann man an sich reißen. Aber früher oder später wird man sie verlieren. Denn selbst wenn man stark genug ist, diese Macht zu halten, wird der Körper eines Tages aufhören zu existieren und alles was, man sich angeeignet hat, ist verloren!”

“So läuft die Sache nun mal!” bestätigte Nick trocken.

“Und wenn ich Ihnen sage, Mister Denton, dass irgendwo eine Antwort auf diese Frage existiert. Eine Möglichkeit, den Prozess zu stoppen, der einen Körper zerstört. Eine Möglichkeit, die Macht zu behalten, die man besitzt und sie nie wieder hergeben zu müssen; außer es kommt einer, der stärker ist als man selbst.”

Denton kniff leicht die Augen zusammen und deutete auf die Steintafel. “Und das alles steht dort auf der Tafel?”

“Nein, Mister Denton. Diese Tafel ist jedoch der Beweis, dass es Rah-Kah-Nash wirklich gegeben hat. Dass er von dem Geheimnis des Atur Maresh wusste!”

Darth Krayne umfasste mit beiden Händen die Platte und das grünliche Licht schimmerte hell über seine Hand. “Und ich weiß nun, dass ich mit der Suche beginnen kann!”

“Klingt nach einem Haufen Kohle für mich!” Nick verschränkte die Arme vor der Brust und Darth Krayne lächelte wissend. “Mehr noch, Mister Denton, viel mehr als Geld! Wenn wir das Geheimnis des Atur Maresh finden sollten und es mir gelingt, dieses Wissen zu nutzen, werde ich unsterblich sein. Das Alter wird kein Feind mehr für mich sein! Doch warum sollte ich meine Verbündeten überleben? Das wäre nicht vorteilhaft und daher gedenke ich, auch Ihre Lebensspanne zu verlängern, Mister Denton, und zwar für immer!” Die letzten Worte flüsterte der Sith Lord Denton zu.

Er blieb skeptisch, doch Darth Krayne fuhr fort. “Ihr Heimatplanet wird in den nächsten Jahren kaum eine Revolte in der politischen Situation zulassen. Was meinen Sie, wie lange es dauert, bis Sie genug Waffen und genug Männer zusammen haben, um an eine Revolution denken zu können? Eine Übernahme des ganzen Planeten ist zeitintensiv und kostspielig. Vor allem müssen sie sicherstellen, dass ihnen nicht kurz vor dem Ende die Mittel ausgehen, um ihre Macht auch dauerhaft halten zu können! Mister Denton, sie sind gut, dass bestreite ich nicht, aber wenn Sie ehrlich zu sich selber sind, wird ihnen die Zeit ein wertvollerer Verbündeter sein, als jedes Waffensystem, das es für Geld zu kaufen gibt!”

Denton hob interessiert den Kopf, aber schwieg.

“Was glauben Sie, wieviele Reichtümer Sie in den nächsten Jahrzehnten durch meine Hilfe anhäufen könnten?” Krayne fixierte Nick´s Augen. “Sie bekommen durch mich die Möglichkeit, so lange zu warten, bis ihre Heimatwelt bereit ist, durch Sie zurückerobert zu werden! Sie bestimmen den Zeitpunkt und nicht mehr die Zeit, die Sie sonst eines Tages vorzeitig zu einer Entscheidung drängen würde! ”

Darth Krayne lies Denton Zeit nachzudenken. Nick spielte im Kopf die Szenarien durch, die der Sith ihm aufgezeigt hatte. “Wo soll die Suche beginnen?” fragte er schließlich.

Krayne lächelte. “Überall, Mister Denton! Die Jedi haben diese Steintafel in einer alten Grabstätte gefunden, aber diese war bereits geplündert! Bis auf die Tafel ist nichts weiter in dem Grab gewesen. Wenn also Rah-Kah-Nash das Geheimnis mit ins Grab genommen hat, wurde es gestohlen!”

“Nunja, Dinge die nicht gefunden werden wollen zu finden, ist meine Spezialität!”

“Das weiß ich, aber ich habe eine noch andere Vermutung, Mister Denton! Den Jedi kann man nicht trauen! Die Jedi haben vor Jahrzehnten bereits die Gräber meiner Vorfahren geplündert und ich könnte mir vorstellen, dass auch sie das Grab von Rah-Kah-Nash bereits vor sehr langer Zeit leer geräumt haben!”

“Dann wäre das Geheimnis im Jedi Tempel?”

“Dort oder an einen ganz anderen Ort!” Krayne verschränkte die Arme hinter dem Rücken. “Wir müssen als erstes beweisen, dass die Jedi es in ihrem Besitz haben! Wir müssen die Jedi dazu bringen, dass sie dieses Wissen einsetzen, sie zwingen es zu nutzen!” Und zum ersten mal in der ganzen Zeit begann Darth Krayne´s Stimme sich zu verändern, sie wurde härter, wuchtiger und hasserfüllter. “Ich werde Sie und die SPHINX auf viele, sehr viele Aufträge schicken und das Ziel wird sein, den Jedi Orden zu schwächen! Schlachten sie die Jedi ab, einen nach dem anderen! Immer und immer wieder, bis sie eines Tages ihr Wissen nutzen müssen, um ihren Orden zu retten! Erst dann können wir sicher sein, dass es in ihrem Besitz ist und dann wird der Orden endgültig zu Fall gebracht werden und das Atur Maresh wird in meinen Besitz übergehen!”

“Verzeiht, mein Lord. Mit Verlaub, aber die SPHINX alleine gegen den Jedi Orden? Ich danke für die Anerkennung, aber dass ist auch für uns eine Spur zu groß!”

Lord Krayne senkte seine Stimme wieder und redete in seiner abgeklärten Art weiter. Er breitete kurz die Arme aus, als wollte er das ganze Sith Imperium umarmen. “Nein, ich werde die SPHINX einsetzen, um gezielte Angriffe gegen den Orden zu führen. Den Großteil wird das Imperium im Kampf gegen die Republik erledigen. Sie mit der SPHINX werden nur kleine, aber dafür sehr wichtige Schläge leiten!”

“Und wenn das Geheimnis nicht bei den Jedi ist?”

“Dafür habe ich meine persönlichen Leute, wir werden nicht nur in der Republik nach dem verlorenen Wissen suchen!”

Darth Krayne fixierte Denton´s Augen. “Nun Mister Denton, willigen Sie ein, mir zu helfen?”

Nick´s Entscheidung war getroffen. Die Chance, die Krayne ihm versprach, musste er zu seinem Vorteil nutzen. Er deutete eine leichte Verbeugung an, was aber nicht mehr als ein Kopfnicken war und Lord Krayne erwiderte diese Geste auf die selbe Art. “Dann haben wir nun einen Pakt, Mister Denton!” sagte Krayne und verliess ohne weitere Worte den Saal.

Kurze Zeit später öffneten sich die Türen hinter dem Kopfgeldjäger. Nick sah zu der blonden Frau, die noch immer auf der Treppe stand. Sie lächelte ihm kalt zu, sagte aber kein Wort.

Denton wandte sich um und ging aus dem Saal. Vor der Tür wartete schon Durell auf ihn. “Oh Mann, lass mich nie wieder mit dieser Irren hier alleine! Ich dachte, die kleine Zabrak wäre scharf. Aber meine Fresse, das ist eine kleine Bestie!”

“Du blutest im Nacken!” bemerkte Nick beiläufig. Er war in Gedanken, als er sich auf den Weg zum Schiff machte und beachtete Durell kaum.

Krayton faste sich in den Nacken und schimpfte los. “So ne Mistschlampe, die hat mich gebissen! Kann doch keiner ahnen, dass die so wild ist!”

“Du sollst auch nicht mit jeder Tusse rummachen, die Dir über den Weg läuft!” grunzte Nick.

“Rummachen, ich musste warten und die Kleine war irgendwie echt scharf drauf, aber....EY verdammt Nick, das blutet ja wie Sau! Boharr was für eine Scheisse!”

Nick hörte sich die Flüche von Durell ruhig an, bis er wieder mit ihm im Schiff war. Als Durell sich endlich einen Verband in den Nacken legen konnte und Nick in seiner Kabine die Startdüsen des Schiffes spürte, sah er sein Gesicht in der Reflektion eines ausgeschalteten Monitors und er hatte das Gefühl, er hörte auch die Stimme von Darth Krayne. “Wir haben nun einen Pakt, Mister Denton! Die Zeit würde nie wieder ihr Gegner sein!”

Nick sah sich selber an und flüsterte mit entschlossener Stimme: “Wir haben einen Deal! Ich besorge Dir dein Geheimnis und dann wirst Du mir helfen, meinen Planeten zu bekommen!”






Epilog

Der Raum war voller medizinischer Geräte und Apparaturen, die steril und zweckmässig im ganzen Zimmer verteilt waren. Daithara stand neben einer transparenten Röhre, in der der verbrannte Körper eines Zabraks lag. Der Körper war völlig entstellt und wurde nur von Schläuchen und Beatmungsmaschinen am Leben gehalten.

“Er lebt mein Lord!” sagte Daithara ohne die Spur einer Emotion. “Meine Schülerin hat ihn unbemerkt aus den Trümmern des Sicherheitslagers gezogen und ihn in einem Stasisbehälter hier her bringen lassen.”

“Wird er für unsere Pläne empfänglich, sein Mylady?” fragte Krayne mit kalter Stimme und Daithara nickte bestätigend.

“Gut, dann setze Deine ganze Hexenkunst ein, um ihn auf den Pfad der dunklen Seite zu führen!”

Daithara verbeugte sich vor dem Sith Lord “Der Jedi XARX Para’Gor wird ein Sith werden oder sterben, mein Gebieter, das verspreche ich!”





Danke
Danke an Klaas, für die Hilfe und Unterstützung.
Danke an Danny, es ist einfach geil ab und zu Nick Denton sein zu dürfen.
Danke an Julia, für Alles und viel mehr, als ich je für möglich gehalten habe.
EXODUS
"There is a purpose for everything in the galaxy ...
... and a way to destroy it."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dawnwulf« (9. Januar 2012, 13:02)


Ähnliche Themen

Thema bewerten